Keine Infektionen ausserhalb des Luzerner Schweinerings aufgetreten
Bei der Bekämpfung der Lungenkrankheit Enzootische Pneumonie sind bisher keine Ansteckungen ausserhalb des betroffenen Schweinerings festgestellt worden. Weitere Räumungen sind im Kanton Luzern derzeit nicht vorgesehen, wie der Luzerner Veterinärdienst am Donnerstag mitteilte.

Die Tierseuche brach im September in bis zu 14 Kantonen aus. Schweizweit mussten über 10'500 Schweine getötet werden.
Im Kanton Luzern, der am stärksten betroffen war, wurden zehn Zuchtbetriebe und drei Mastbetriebe positiv auf die Lungenkrankheit getestet und geräumt. Rund 5200 Schweine mussten geschlachtet oder getötet werden. Die Totalsanierung bei den Zuchtbetrieben habe die Infektionsketten unterbrochen und eine weitere Ausbreitung verhindert, schrieb der Veterinärdienst.
Die benachbarten Betriebe wurden durch Tierärztinnen und Tierärzte kontrolliert. Bei Verdacht auf eine Infektion wurden Proben genommen und untersucht. Die Betriebe mit dem grössten Risiko einer Verschleppung seien inzwischen überprüft, hiess es.
Bei der Hälfte der betroffenen Betriebe hat der Veterinärdienst die Reinigung und Desinfektion bereits kontrolliert und die Sperre aufgehoben. Dafür müssen die Ställe gereinigt und desinfiziert sein und mindestens zehn Tage leer stehen.
Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich. Schweinehaltende müssen verdächtige Symptome wie Husten weiterhin einer Tierärztin oder einem Tierarzt melden, hiess es weiter.






