Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung bei Ertrinkungsfall bei Lugano

    Keystone-SDA
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    Lugano,

    Beim Todesfall im Luganersee von vergangener Woche ist keine gewaltsame Fremdeinwirkung festgestellt worden. Die damals verstorbene, 52-jährige Frau, hatte mit der Veröffentlichung von Audioaufnahmen mit zum Rücktritt des Tessiner Lega-Regierungsrat Claudio Zali beigetragen.

    Luganersee
    Blick auf den Luganersee. (Symbolbild) - keystone

    Beim Obduktionsbericht seien keine traumatischen oder pathologischen Ursachen zu Tage getreten, teilte die Tessiner Kantonspolizei am Freitag mit. Entsprechend gehe die Staatsanwaltschaft vom wahrscheinlichsten Tod durch Ertrinken aus.

    Die Ermittlungen sind gemäss Communiqué noch nicht abgeschlossen. Ausstehend seien noch ein toxikologisches Screening und histologische Proben von Gewebestücken. Des Weiteren würden weiter Zeugen vernommen.

    Gleichzeitig werde im Fall eines tätlichen Angriffs auf die nun verstorbene Frau vom 8. August ermittelt. Hier gehe es um versuchte schwere und einfache Körperverletzungen. Der mutmassliche Täter sei noch unbekannt.

    Claudio Zali (Lega)
    Claudio Zali (Lega) ist Tessiner Regierungsrat. - keystone

    Die ertrunkene Frau hatte die Audioaufnahmen veröffentlicht, die unter anderem zum Rücktritt von Lega-Regierungsrat Claudio Zali geführt haben. Dies hatte die Anwältin der Verstorbenen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigt.

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