Kantonsstrasse A6 im Wallis nach Lawine wieder befahrbar
Eine Lawine verschüttete am Donnerstag die Kantonsstrasse A6 im Wallis zwischen Goppenstein und Gampel. Am Abend wurde sie wieder freigegeben.

Eine Lawine hat am Donnerstag einen Abschnitt der Kantonsstrasse A6 im Wallis zwischen Goppenstein und Gampel verschüttet. Die Strecke war deshalb mehrere Stunden gesperrt und wieder am Abend freigegeben worden.
Die Strasse wurde m Donnerstag um 19 Uhr wieder für den Verkehr geöffnet.
Die Lawine hatte das Nordportal der Galerie Rotloiwi verschüttet, unmittelbar vor dem Autoverlad Goppenstein.
Lawine blockierte A6 im Wallis
Wegen dieser Verwehung mussten die Kantonsstrasse und der Autoverlad gesperrt werden. Dies erklärte die Kantonspolizei Wallis auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone‑SDA.
Das «SRF» erklärt, dass zuerst Strassenteams vor Ort waren, um die Situation zu beurteilen und die Strasse zu räumen. Das Bundesamt für Strassen Astra teilte am Abend mit, dass eine Lawinensprengung per Helikopter durchgeführt worden sei.
Sie diente dazu, weitere instabile Schneemassen zu lösen. Nach den Luftarbeiten und finalen Räumungsarbeiten konnte die A6 wieder freigegeben werden, wie die Agentur SDA meldet.
A6 nach Sperrung wieder offen
Die Lawine war gegen 11:40 Uhr bei der Galerie Rotloiwi gemeldet worden, so Astra. «SWI» weist darauf hin, dass am Nachmittag wegen widriger Wetterbedingungen der Helikoptereinsatz zuerst nicht möglich gewesen sei.
Der Vorfall erfolgte bei hoher Lawinengefahr im Wallis auf Warnstufe 4 von 5, wie mehrere Wetter‑ und Forschungsdienste berichtet haben. Gefährdete Strassenabschnitte und Gebiete wurden demnach bereits im Vorfeld als sensibel eingestuft. «SWI» erläutert, dass dieser Zustand seit Mittwoch herrscht.

Wiederaufgenommene Fahrspuren auf der A6 bringen den Verkehr im Lötschental erneut in Fluss. Die zuständigen Behörden beobachten jedoch weiterhin die Entwicklung der Lawinensituation und halten Sicherheitsmassnahmen bereit, sollte erneuter Schneeabgang drohen.












