Ab Samstag droht Stau auf Strasse und am Flughafen
Im Februar droht auf den Schweizer Strassen eine Stau-Lawine. Vor allem an den Wochenenden vom 14. und 21. Februar erwartet der TCS stundenlange Wartezeiten.

Das Wichtigste in Kürze
- An den kommenden zwei Wochenenden wird laut dem TCS auf den Strassen viel los sein.
- Auf Hauptverkehrsachsen und Zufahrten zu Wintersportgebieten wird Stau erwartet.
- Auch am Flughafen Zürich wird viel los sein. Es kann zu längeren Wartezeiten kommen.
Wer die nächsten beiden Wochenenden mit dem Auto unterwegs ist, sollte Geduld haben: Im Februar droht auf den Schweizer Strassen wegen der Sportferien grosser Andrang.
Vor allem an den Wochenenden vom 14. (diesen Samstag) und 21. Februar rechnet der Touring Club Schweiz mit stundenlangen Staus. Insbesondere auf den Hauptverkehrsachsen und den Zufahrten zu den Wintersportgebieten.
Die Kombination aus Schulferien in verschiedenen Regionen und der Hochsaison im Wintersport führt zu einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen.
Laut Prognosen des Touring Club Schweiz (TCS) müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer demnach auf erhebliche Behinderungen einstellen.
Auf diesen Strassen erwartet der TCS Stau
In der Region Bern werden Staus auf der A1 zwischen Kirchberg und Schönbühl sowie zwischen Kriegstetten und Härkingen erwartet. Stark belastet sind auch die Strassen ins Berner Oberland: namentlich in Richtung Interlaken, Simmental, Kandersteg, Grindelwald und zum Brünigpass.
In der Zentralschweiz sind die Autobahnen A8 und A2 besonders staugefährdet. Auch die Zufahrten nach Engelberg und Einsiedeln dürften überlastet sein. Auf der Nord-Süd-Achse ist vor allem vor dem Gotthard-Tunnel mit langen Wartezeiten zu rechnen.
Auch im Grossraum Zürich und in der Ostschweiz wird ein hohes Verkehrsaufkommen prognostiziert. Namentlich auf der A3 zwischen Basel und Zürich sowie zwischen Zürich und Walenstadt SG . Dasselbe gilt für die A13 zwischen Zizers GR und dem Anschluss Sarganserland.
In Graubünden könnte die Austragung der Olympischen Winterspiele in Norditalien die Situation zusätzlich verschärfen, teilte der TCS weiter mit.
Und auch bei den Autoverladestationen ist mit grossem Andrang und langen Wartezeiten zu rechnen.
An den verschiedenen Verladestationen ist auch Geduld gefragt: Beim Furka (Oberwald), Lötschberg (Kandersteg und Goppenstein) sowie Vereina (Sagliains und Selfranga) sind Verzögerungen von bis zu zweieinhalb Stunden möglich. Der TCS rät, sich vor der Reise über die Betriebslage zu informieren.
In der Westschweiz rechnet der TCS derweil mit dichtem Verkehr auf verschiedenen Autobahnen: Namentlich auf der A9 zwischen Martigny VS und Montreux VD und auf der A12 im Raum Lausanne. Aber auch auf der A1 beim Grenzübergang Bardonnex.
TCS empfiehlt: Reise antizyklisch antreten
Um die grössten Staus zu umgehen, empfiehlt der TCS, die Reise antizyklisch anzutreten: Die Hauptreisezeiten an den Wochenenden liegen erfahrungsgemäss zwischen 7 Uhr und 9 Uhr sowie zwischen 16 Uhr und 18 Uhr.
Wer früher oder später losfährt, kann laut dem TCS unter Umständen erhebliche Zeitverluste von bis zu zwei Stunden vermeiden.
Der TCS warnt zudem davor, bei Stau die Autobahn zu verlassen und auf das untergeordnete Strassennetz auszuweichen. Der Ausweichverkehr führe schnell zur Überlastung von Ortschaften und könne zu Verkehrsbeschränkungen führen.
Flughafen Zürich rechnet auch mit mehr Passagieren
Aber nicht nur auf den Strassen werden mehr Reisende erwartet. Auch der Flughafen Zürich stellt sich auf mehr Passagier ein als sonst: «Ferienzeit bedeutet immer Hochbetrieb mit hohem Passagieraufkommen, das gilt auch für die Sportferien.» Das sagt Dario Geiser, Mediensprecher des Flughafens Zürich auf Anfrage von Nau.ch.
Derzeit werden im Geschoss G3 zudem Umbauarbeiten für die Installation neuer CT-Scanner durchgeführt. Dies könne «punktuell zu längeren Wartezeiten führen», so der Mediensprecher.

Bei der Mitnahme von Wintersportausrüstung rät der Flughafen: Passagiere sollten vorgängig bei der jeweiligen Airline abklären, wie und unter welchen Bedingungen die Ausrüstung transportiert werden kann.
Geiser: «Zu den beliebtesten Reisezielen während der Sportferien gehören die Malediven, Teneriffa, Tromsø und Muskat.»

















