Kantonspolizei warnt vor Trickdieben und Bettlern im Aargau
Im Kanton Aargau sind in letzter Zeit vermehrt Kettentrickdiebe und Treibstoff-Bettler aktiv gewesen. Sie nutzten laut Angaben der Polizei die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer aus, um Schmuck oder Bargeld zu erbeuten.

Beim Kettentrickdiebstahl spricht die Täterschaft ihre Opfer unter einem harmlosen Vorwand an, etwa mit der Bitte um eine Wegauskunft, wie die Kantonspolizei Aargau am Mittwoch mitteilte. Häufig betroffen seien ältere Menschen.
Während des Gesprächs suchten die Täter Körperkontakt und legten den Betroffenen angeblich als Zeichen des Dankes eine Halskette um oder griffen nach deren Schmuck, hiess es in der Mitteilung weiter. Daneben entwende die Täterschaft unbemerkt echten Schmuck und ersetze ihn teilweise durch wertlosen Modeschmuck.
Daher empfiehlt die Polizei, sich von unbekannten keinen Schmuck anlegen zu lassen und den eigenen nie aus der Hand zu geben. Ausserdem solle Betroffene aufdringliche Personen laut und bestimmt zurückweisen oder ein Gespräch abbrechen.
Ebenfalls vermehrt unterwegs seien Treibstoff-Bettler. Laut Medienmitteilung sprechen sie Passanten und Autofahrende auf Parkplätzen, bei Tankstellen oder entlang von Hauptverkehrsachsen an. Unter dem Vorwand, kein Geld für Treibstoff zu haben, würden sie um Bargeld bitten.
Als angebliche Gegenleistung biete die Täterschaft häufig Schmuck an, der sich später als wertlos erweist. Mit erfundenen Notlagen oder emotionalen Geschichten versuche sie, ihre Opfer zu einer Zahlung zu bewegen, schrieb die Kantonspolizei weiter.
Hier empfiehlt die Polizei, Unbekannten kein Geld zu geben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen.






