Die Kantone sind grundsätzlich bereit, die Auffrischungsimpfungen ab Mitte November durchzuführen, sagt die GDK. Es gibt aber ein Personalproblem.
Lukas Engelberger Coronavirus
Lukas Engelberger, der GDK-Präsident. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kantone sind bereit, mit den Auffrischungsimpfungen der Impfoffensive zu beginnen.
  • Ab Mitte November können sich Senioren ab 65 Jahren zum dritten Mal impfen lassen.
  • Die Personalsituation macht der GDK aber weiter Sorgen.

Nun soll es Mitte November so weit sein. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte die Kantone bereits im September in einem Schreiben gebeten, sich darauf vorzubereiten, dass allfällige Auffrischungsimpfungen möglichst zeitnah nach der entsprechenden Zulassung und Impfempfehlung umgesetzt werden können.

Personalsituation bleibt Problem

Die Kantone seien bereit, die Auffrischungsimpfungen gemäss der Zulassung und der Impfempfehlung zu verabreichen, teilte die GDK am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Als Impforte kämen grundsätzlich alle bekannten Angebote wie Impfzentren, Impfbusse oder Arztpraxen infrage. Nicht gelöst sei aber die angespannte Personalsituation.

Gleichzeitig seien zusätzliche Impfangebote im Rahmen der Impfoffensive geplant, hiess es. Das stelle für die Kantone eine zusätzliche Herausforderung dar. Die Personalsituation bleibe angespannt. Die vom Bund bereitgestellten finanziellen Mittel in Höhe von maximal knapp 100 Millionen Franken änderten nichts daran.

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