Jungvögel brauchen meist keine menschliche Hilfe

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Kriens,

    Bereits bevor sie richtig fliegen können, erkunden junge Amseln, Finken oder Hausrotschwänze die Welt. Menschliche Hilfe brauchen sie dabei meist nicht, da ihre Eltern sie auch ausserhalb des Nests versorgen.

    Junge Amseln werden auch ausserhalb des Nests noch von ihren Eltern gefüttert. (Archivaufnahme)
    Junge Amseln werden auch ausserhalb des Nests noch von ihren Eltern gefüttert. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

    Wer einen Jungvogel antrifft, soll vor dem Eingreifen genau hinschauen, wie die Vogelwarte Sempach am Dienstag in einer Mitteilung schrieb. Das Tier soll zunächst aus mindestens 50 Metern Distanz beobachtet werden. Falls seine Eltern es innerhalb einer Stunde nicht füttern, ist die Kontaktaufnahme mit einer Pflegestation empfohlen.

    Auch kaum befiederte Nestlinge oder verletzte Vögel sollen zu einer Pflegestation gebracht werden. Eine Aufzucht durch Privatpersonen ist nicht zulässig, hiess es weiter.

    Gemäss Angaben der Vogelwarte gibt es in der ganzen Schweiz rund 60 Pflegestationen für hilfsbedürftige und verletzte Vögel. Die Vogelwarte vermittelt bei Anfragen an die nächstgelegene Station.

    Kommentare

    Weiterlesen

    thomas aeschi
    1'047 Interaktionen
    Im Bundeshaus
    Coop Self-Checkout
    4 Interaktionen
    Self-Checkout

    MEHR AUS LUZERNERLAND

    1 Interaktionen
    Alberswil LU
    Sursee LU 15-Jähriger
    10 Interaktionen
    Sursee LU
    budget
    Werthenstein LU
    Wolhusen LU
    Wolhusen LU