Stadt Zürich

    Zürcher Firma will «keine Gen Z» – Yaël Meier kritisiert

    Riccardo Schmidlin
    Riccardo Schmidlin

    Zürich,

    «Keine Generation Z!»: Ein Zürcher Jobinserat sorgt für Diskussion. Gen-Z-Sprachrohr Yaël Meier schaltet sich daraufhin ein.

    Yaël Meier Generation Z
    Yaël Meier kritisiert ein Jobinserat, dass die Generation Z ausschliesst. - Screenshot Instagram

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Inserat sucht eine «Teamleitung Pflege» – doch die Gen Z ist unerwünscht.
    • Yaël Meier kritisiert das Jobinserat, das die Generation Z ausschliesst.
    • Altersdiskriminierung im Bewerbungsprozess ist in der Schweiz zulässig.

    Yaël Meier (25), Unternehmerin und Influencerin, spricht für die Generation Z in der Schweiz.

    Die jungen Erwachsenen zwischen 1995 und 2010 sehen sich oft mit Klischees wie «faul» oder «wenig belastbar» konfrontiert. Vorwürfe, gegen die Meier energisch Stellung bezieht.

    Generation Z
    «Keine Generation Z!»: Dieses Jobinserat sorgt für Diskussionen. - Screenshot jobs.ch

    Entsprechend irritiert zeigt sich die «Zeam»-Gründerin über das Jobinserat einer Zürcher Spitex-Firma. Diese sucht eine «Teamleitung Pflege mit Herz und Verstand (100 %)», doch bewerben soll sich dafür «keine Generation Z!».

    Yaël Meier findet Inserat «krass»

    Man wolle keine «Montag/Freitag-Krankenschein-Mentalität».

    Von der «NZZ am Sonntag» auf das Inserat angesprochen, sagt Meier: «Ich finde es krass, Ich finde es schlecht.»

    Findest du es in Ordnung, wenn ein Arbeitgeber keine Gen-Z-Bewerber will?

    Sie findet, man müsse für die Arbeitsmoral der Jungen Verständnis zeigen und sich damit befassen, wie man sie begeistere.

    Die Spitex-Firma will sich im Zeitungsbericht nicht zu ihrem umstrittenen Jobinserat äussern.

    Jobinserat darf Generation Z ausschliessen

    Rechtlich gesehen ist diese Form der Altersdiskriminierung im Bewerbungsprozess in der Schweiz zulässig.

    Anders ist das bei unseren Nachbarn in Deutschland. Aufgrund des Gleichbehandlungsgesetzes könnte ein Gen-Z-Bewerber gegen ein solches Inserat vorgehen.

    Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts GMS erlebt die Gruppe der 16- bis 44-Jährigen in Deutschland am häufigsten Altersdiskriminierung.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2961 (nicht angemeldet)

    Yael who?

    User #3927 (nicht angemeldet)

    Sie soll sich mal als Beobachterin bei einem Lehrlingsbeauftragten einschleusen und mal schauen, was und wie die Bewerbungen mit welchen Forderungen reinkommen, dann reden wir weiter!

    Weiterlesen

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