Jobinserat will «keine Generation Z» – Yaël Meier kritisiert
«Keine Generation Z!»: Ein Zürcher Jobinserat sorgt für Diskussion. Gen-Z-Sprachrohr Yaël Meier schaltet sich daraufhin ein.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Inserat sucht eine «Teamleitung Pflege» – doch die Gen Z ist unerwünscht.
- Yaël Meier kritisiert das Jobinserat, das die Generation Z ausschliesst.
- Altersdiskriminierung im Bewerbungsprozess ist in der Schweiz zulässig.
Yaël Meier (25), Unternehmerin und Influencerin, spricht für die Generation Z in der Schweiz.
Die jungen Erwachsenen zwischen 1995 und 2010 sehen sich oft mit Klischees wie «faul» oder «wenig belastbar» konfrontiert. Vorwürfe, gegen die Meier energisch Stellung bezieht.

Entsprechend irritiert zeigt sich die «Zeam»-Gründerin über das Jobinserat einer Zürcher Spitex-Firma. Diese sucht eine «Teamleitung Pflege mit Herz und Verstand (100 %)», doch bewerben soll sich dafür «keine Generation Z!».
Yaël Meier findet Inserat «krass»
Man wolle keine «Montag/Freitag-Krankenschein-Mentalität».
Von der «NZZ am Sonntag» auf das Inserat angesprochen, sagt Meier: «Ich finde es krass, Ich finde es schlecht.»
Sie findet, man müsse für die Arbeitsmoral der Jungen Verständnis zeigen und sich damit befassen, wie man sie begeistere.
Die Spitex-Firma will sich im Zeitungsbericht nicht zu ihrem umstrittenen Jobinserat äussern.
Jobinserat darf Generation Z ausschliessen
Rechtlich gesehen ist diese Form der Altersdiskriminierung im Bewerbungsprozess in der Schweiz zulässig.
Anders ist das bei unseren Nachbarn in Deutschland. Aufgrund des Gleichbehandlungsgesetzes könnte ein Gen-Z-Bewerber gegen ein solches Inserat vorgehen.
Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts GMS erlebt die Gruppe der 16- bis 44-Jährigen in Deutschland am häufigsten Altersdiskriminierung.








