Jägerinnen und Jäger schossen 2025 fast 75'000 Wildhuftiere
Im Jagdjahr 2025 haben Jägerinnen und Jäger in der Schweiz knapp 75'000 Wildhuftiere erlegt. Das Reh war dabei nicht nur eine der am häufigsten bejagten Arten, sondern auch das häufigste Opfer im Strassenverkehr.

Zu den Wildhuftieren gehören beispielsweise Reh, Rothirsch, Gams und Wildschwein, aber nicht der Steinbock, wie Wildtier Schweiz am Donnerstag mitteilte. Insgesamt erlegten die über 29'000 Jägerinnen und Jäger auch über 23'000 Raubtiere. Zu ihnen gehören Rotfuchs, Dachs, Baummarder und Steinmarder. Der gesamte Abgang, der auch durch andere Ursachen verstorbene Tiere umfasst, sei seit Jahren in etwa konstant.
Die Statistik weist auch die Todesfälle durch Unfälle aus. Den Spitzenplatz bei den Verkehrsunfällen belegte das Reh mit über 7600 überfahrenen Tieren, wie es weiter hiess.
Der Anteil der Jägerinnen und Jäger an der Bevölkerung variierte kantonal stark. Während im Kanton Graubünden jede 40. Person auf die Jagd ging, war es im Kanton Zürich jede 1000. Person. Schweizweit ging jede 311. Person auf die Jagd, wie aus der Jagdstatistik hervorgeht. Der Frauenanteil unter den auf die Jagd gehenden Personen lag bei 5 Prozent.
Die Daten stammen aus der Eidgenössischen Jagdstatistik, die von den Kantonen erhoben wird. Wildtier Schweiz bereitet sie im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) auf und publiziert sie online.






