Ikea produziert eine Million Fleisch-Lollipops
Die Möbelhauskette Ikea hat einen Fleischbällchen-Lolli kreiert. Die ausgefallene Sorte soll im Juni verteilt werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Die schwedischen Fleischbällchen Köttbullar sind bei Ikea ein beliebtes Gericht.
- Nun lanciert die Möbelhauskette mit Chupa Chups einen Fleisch-Lollipop.
- Die ausgefallene Sorte geht auf einen Aprilscherz zurück.
Ob Erdbeer, Apfel oder Coca-Cola: Die Lollipops der Marke Chupa Chups schmecken süss. Bald gibt es den traditionellen Lollipop aber auch mit Fleischgeschmack.
Richtig gelesen.
Dahinter steckt die Möbelhauskette Ikea: Sie hat einen Köttbullar-Lolli kreiert. Die schwedischen Fleischbällchen sind ein kulinarisches Aushängeschild der Möbelkette.
Viele Kunden stärken sich in den dortigen Restaurants gerne mit dem Menü aus Köttbullar, Preiselbeeren und Kartoffelstock oder Pommes frites.
Ikea: Fleisch-Lolli «ist komplett vegan»
Ikea-Sprecher Nicolai Schneickert bestätigt gegenüber Nau.ch: «Im Rahmen unseres Themenjahres ‹Kochen & Essen› präsentieren wir eine limitierte Auflage des Lutschers.»
Dieser verbindet auf spielerische Weise den herzhaften Geschmack ihrer legendären schwedischen Fleischbällchen mit einem Hauch von Preiselbeere.
Echtes Fleisch enthalte der Lolli nicht, sagt der Mediensprecher. «Er ist komplett vegan.»
Weltweit eine Million Fleisch-Lollis hat Ikea produziert. Im Juni sollen die Kundinnen und Kunden in den Filialen eine kostenlose Kostprobe erhalten.
Aus Scherz wird Ernst
Die ausgefallene Sorte geht auf einen Aprilscherz zurück. Am ersten April stellte das schwedische Möbelhaus auf Social Media den Fleischbällchen-Lollipop vor.
«Hier ist das süsseste Mischmasch, nach dem niemand gefragt hat», schrieb Ikea dazu. Niemand hat ihn also verlangt – aber alle würden ihn probieren wollen.
Jetzt wird aus dem Scherz Ernst.
«Gemeinsam mit Chupa Chups haben wir diese Idee nun köstliche Realität werden lassen», sagt Nicolai Schneickert. Bei Chupa Chups handelt es sich um einen spanischen Süsswarenhersteller.
Ausgefallene Geschmackssorten dürften es auf Schweizer Zungen schwer haben. Süsswaren mit gesalzener Caramel zum Beispiel sind nach wie vor ein Nischenprodukt.
Sehr offen sind hingegen die Japanerinnen und Japaner. 2007 brachte der Getränkekonzern Pepsi ausschliesslich in Japan ein Pepsi mit Gurkengeschmack auf den Markt.

















