Auf diese 1. April-Scherze solltest du nicht reinfallen
Mit diesen und anderen Scherzen sind Schweizerinnen und Schweizer am 1. April hinters Licht geführt worden. Hier eine Übersicht.

Das Wichtigste in Kürze
- Zahlreiche Meldungen von heute entpuppten sich als Scherze: Es ist 1. April.
- Von tierischen, kulinarischen und sportlichen Spässen war alles dabei.
- Hier folgt eine Übersicht.
Der Röstigraben als neues immaterielles Kulturerbe der Schweiz oder Strom aus dem Selfie-Stopp auf der Luzerner Kapellbrücke: Mit diesen und anderen Scherzen sind Schweizerinnen und Schweizer am 1. April hinters Licht geführt worden.
Vogelschutz, Wels-Film und Flüsterglocken
Wegweiser können für Vögel potenziell gefährlich sein. Es sei wissenschaftlich nachgewiesen, dass es wegen der gelben Wegweiser zu Kollisionen bei Vögeln kommen könne, weiss der Radiosender «Energy Bern». Angeblich will der Kanton Bern deswegen auf die Farbe grün umstellen.

Die Geschichte des Enten fressenden Welses werde verfilmt, schrieb das «Bieler Tagblatt». Der Wels, der in einem Teich in einem Dorf nahe Biel lebt, sorgte in den vergangenen Monaten tatsächlich für Aufsehen: Etwa wegen der Enten auf seinem Speiseplan und mehreren gescheiterten Fangversuchen.
Eine Giesserei in Uetendorf bei Thun habe eine sogenannte Flüsterglocke entwickelt, meldeten «Berner Zeitung» und «Bund». Sie klinge nur halb so laut wie herkömmliche Kuhglocken, deren Gebimmel bekanntlich manche Leute nerve.
Es brodelt in der Spezialitätenküche
Der Röstigraben werde immaterielles Kulturerbe der Schweiz, berichteten die «Freiburger Nachrichten». Um die Namensrechte würden allerdings beide Sprachregionen streiten. Profitieren wollten auch Tourismus, Schokoladen- und Käsebranche.
Vier Monate haben eine Engadiner Bäckerei und ein Chipslabor an der neuen Rezeptur herumgetüftelt – am 1. April soll es dann so weit gewesen sein: Neu gebe es in Pontresina GR eine neue Kartoffelchip-Sorte mit dem Geschmack der Engadiner Torte, schwärmte Engadin Tourismus in einer Mitteilung.
Sportliche Spässe
Man suche gemeinsam mit einer Agentur nach einem «pfiffig-knackigen Spruch» für die Meistershirts des FC Thun und setzte hierfür auf Schwarmintelligenz, schrieb das Onlinemedium «Plattform J». Vorschläge sollten per Email gemeldet werden und «die spontanen Sprüche sind oft die besten».
In der Stadt Zug könne bald schon ganzjährig Ski gefahren werden. Ein norwegischer Investor plane auf dem Areal des Stierenmarkts den Bau einer Skihalle mit integriertem Viersternehotel und Kongresszentrum. Läuft alles nach Plan, stehe einer Eröffnungsfeier im Sommer 2029 nichts im Weg, stellte Zug Tourismus in Aussicht.

Eine «Revolution im Schwingsport» kündigte das Organisationskomitee des Ob- und Nidwaldner Kantonalen Schwingfests an. Die Athleten sollen ihre «Wyberhaken» oder «Brienzer» Ende April nicht auf Sägemehl, sondern auf Papierschnitzeln zeigen. Das sei nachhaltiger, verringere die Verletzungsgefahr und sorge für bessere Sichtbarkeit. Ob das Papier den Strapazen der Kämpfe oder dem Wetter standhält?
Flugpassagiere würden neu Sitze mit integriertem Bewegungssystem buchen können, behauptete die Swiss. Die verbauten Tretpedale dienten der Auflockerung und würden auf Langstreckenflügen für Sporteinheiten genutzt werden können.
Schweizer Wahrzeichen
Der Energieversorger EWL will aus der Luzerner Kapellbrücke eine Stromquelle machen: Mittels speziell installierter Bodenplatten sollen Besuchende während dem Foto-Stopp Energie erzeugen. Dieser Strom fliesse dann in die Beleuchtung rund um die Brücke, kündigte EWL an.

Kein Wölkchen soll künftig den Blick auf das bekannte Wahrzeichen trüben können. Eine Drohne der ETH Zürich hätte Nebel- und Wolkenformationen nachweislich auflösen können und sorge nun dafür, dass das Matterhorn 365 Tage uneingeschränkt sichtbar werde, schreibt Zermatt Tourismus.








