Hydrologe warnt vor Wassermangel in zwei bis drei Monaten

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die geringen Niederschläge in der Schweiz seit Januar bringen die Landwirte in eine schwierige Lage.

    wassermangel
    Die geringen Niederschläge in der Schweiz seit Januar bringen die Landwirte in eine schwierige Lage. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Schweizer Hydrologe warnt vor einer Wasserknappheit für die Landwirtschaft.
    • In zwei bis drei Monaten könne es knapp werden, sagt Massimiliano Zappa.

    «Es gibt noch Wasser für den Saison-Bedarf, aber zur Zeit der Schneeschmelze in zwei bis drei Monaten wird es knapp werden», warnte der Hydrologe Massimiliano Zappa. Weil wenig Schnee da sei, gebe es auch wenig Schmelzwasser, sagte Zappa in einem am Montag veröffentlichten Interview mit «La Liberté».

    Bis Mitte April wäre doppelt so viel Niederschlag wie üblich nötig, um das in diesem Jahr angehäufte Defizit auszugleichen. Der Hydrologe der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) forderte die Behörden zudem auf, frühzeitig Restriktionen einzuführen.

    Verbote ab April

    Sie sollten den Mut haben, wenn nötig bereits im April ein Verbot für das Füllen von Schwimmbädern, das Bewässern von Gärten oder das Reinigen von Autos zu beschliessen, sagte Zappa.

    kein Wasser
    Der Schweiz droht ein Wassermangel. (Symbolbild) - Pixabay

    Die Schweiz hat in den letzten Jahren mehrere Dürren erlebt, was nicht ohne Folgen blieb: «Das Wassersystem hat ein Gedächtnis», so der Hydrologe. Wenn die Böden trocken seien, verstärke sich die Hitze und es bestehe die Gefahr von Hitzeinseln in den Städten.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3350 (nicht angemeldet)

    Die Menschen werden es nicht lernen! Bei uns im Dorf stehen schon wieder Plakate gegen die Ernährungsinitiatiefe!! Es ist Hopfen und Malz verlohren!!

    Weiterlesen

    Unwetter
    50 Interaktionen
    Mega-Unwetter
    Trockenheit

    MEHR AUS STADT BERN

    Feuerpferde Tobias Sennhauser
    «Keine Feuerpferde»
    Tatjana Rothenbühler, Direktorin GastroBern.
    GastroBern-Direktorin
    8 Interaktionen
    Bern