Hochschulabsolventen finden schwerer einen Job

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    Bern,

    Hochschulabschluss und trotzdem arbeitslos? Für immer mehr Uni- und FH-Absolventen wird der Berufseinstieg in der Schweiz zur Herausforderung.

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    Bei Personen mit einem Masterabschluss einer universitären Hochschule stieg die Arbeitslosenquote ein Jahr nach Abschluss von 3,9 auf 6,4 Prozent. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hochschulabsolventen finden zunehmend schwerer passende Stellen.
    • Fehlende Berufserfahrung gilt als grösstes Hindernis beim Berufseinstieg.
    • Pädagogische Hochschulen halten die Quote mit 0,7 Prozent stabil tief.

    Ein Hochschulabschluss schützt immer weniger vor Arbeitslosigkeit. Die Quote der Erwerbslosen unter Universitäts- und Fachhochschulabgängern stieg in der Schweiz zwischen 2023 und 2025 spürbar. Das teilt das Bundesamt für Statistik am Donnerstag mit.

    Bei Personen mit einem Masterabschluss einer universitären Hochschule stieg die Erwerbslosenquote ein Jahr nach Abschluss von 3,9 auf 6,4 Prozent.

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    Trotz Hochschulabschluss haben Absolventinnen und Absolventen zunehmend Mühe, einen Job zu finden. - keystone

    Bei jenen mit einem Bachelor einer Fachhochschule erhöhte sie sich von 3,4 auf 4,9 Prozent. So heisst es in der Mitteilung des Bundesamtes für Statistik (BFS) weiter.

    Stabil tief blieb die Quote bei den Absolventinnen und Absolventen von pädagogischen Hochschulen mit 0,7 Prozent.

    Auf der anderen Seite war die Erwerbslosenquote im Bereich Fachhochschulbachelor Musik, Theater und andere Künste mit 10,8 Prozent am höchsten. Gefolgt von den Bereichen Design (10 Prozent) und angewandte Linguistik (9,4 Prozent).

    Neu betroffene Bereiche

    Die Zunahme erfasste auch bisher kaum betroffene Bereiche. Bei den Uni-Masterabsolvierenden der Wirtschafts- und der Technischen Wissenschaften stieg die Quote von 2,1 auf 4,8 Prozent. Bei den technischen Wissenschaften erhöhte sie sich von 3,5 auf 8,5 Prozent.

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    Nur bei den Absolventinnen und Absolventen der Pädagogischen Hochschule blieben die Zahlen stabil. - keystone

    Deutliche Zunahmen registrierte das BFS auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie in den exakten und Naturwissenschaften.

    Mühe bei der Stellensuche

    Entsprechend hatten mehr Absolventinnen und Absolventen Mühe, eine ihren Vorstellungen entsprechende Stelle zu finden. Bei den Uni-Masterabsolvierenden nahm dies gemäss Angaben der Betroffenen zwischen 2022 und 2024 von 30 auf 44,1 Prozent zu.

    Bei den Bachelorabsolvierenden an Fachhochschulen stieg dieser Wert von 24,2 auf 36,9 Prozent.

    Hast du trotz Studium Mühe, einen Job zu finden?

    Auch hier waren die Werte der Uni-Fachbereiche Technische Wissenschaften und Wirtschaftswissenschaften und in den Fachhochschul-Bereichen Technik und IT am höchsten. Der Anteil der Absolvierenden von pädagogischen Hochschulen findet sich auch hier am unteren Ende.

    Zu wenig Berufserfahrung

    Als Hauptgrund haben die Absolventinnen und Absolventen gemäss BFS fehlende Berufserfahrung genannt. Das betraf zwei Drittel der Masterabsolvierenden an Universitäten und knapp drei Viertel der Bachelorabsolvierenden an Fachhochschulen.

    Im Vergleich zum Abschlussjahrgang 2022 wurde zudem die wirtschaftliche Lage deutlich häufiger als Hürde bei der Stellensuche genannt.

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    Kommentare

    User #3649 (nicht angemeldet)

    Das kommt so, wenn jeder halbwegsbegabte unbedingt studieren muss, nur das wir im internationalen Vergleich nicht abfallen. Das Hsndwerk muss unbedingt lukrativer und attraktiver werden, auf Kosten der Studierten, es braucht eine Angleichung!

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Das Pendel schlägt zurück, Mutti und Vati wollten ja ihren Goofen noch ein besseres Leben ermöglichen in dem sie umsverrecken keine Drecksarbeit in einem Lehrbetrieb machen müssen, aber wieso eigentlich, so gut wie es uns heute geht ist es noch keiner Generation ergangen! Das wird aber auch mit Studierten nicht so bleiben, weil in der Theorie funktioniert meist alles, in der Praxis muss dafür gearbeitet werden!

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