Hochdruckgebiet sorgt für milde Temperaturen Mitten im Winter

Keystone-SDA
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Bern,

Umgekehrtes Bild – in der Höhe ist es wärmer als in Bodennähe. Das Hochdruckgebiet «Hugo» sorgt derzeit für extrem milde Luft im Alpenraum.

Die Fernsehantenne auf dem Chasseral BE.
Auf dem 1600 Meter hohen Chasseral BE wurden am frühen Morgen 8,7 Grad gemessen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Hochdruckgebiet «Hugo» sorgt für enorm milde Luft im Alpenraum.
  • Auf 1600 Meter zeigt das Thermometer fast neun Grad an.
  • Im Mittelland dagegen liegen die Temperaturen gerade mal zwischen -1 und -4 Grad.

Wer an die Wärme will, muss in die Höhe: Das Hochdruckgebiet «Hugo» sorgt derzeit für extrem milde Luft im Alpenraum. Auf dem 1600 Meter hohen Chasseral BE wurden heute am frühen Morgen laut SRF Meteo 8,7 Grad gemessen. Auf dem Napf im Kanton Luzern auf 1400 Metern Höhe zeigte das Thermometer 7,8 Grad an. Positive Werte gab es auch auf dem Luzerner Hausberg Pilatus (2100 Meter) mit 4,4 Grad. Selbst auf dem Säntis (2500 Meter) in der Ostschweiz wurden 0,2 Grad gemessen.

Über dem Mittelland dagegen lag feucht-kalte Nebelluft. Dort betrugen die Temperaturen gerade mal zwischen -1 und -4 Grad.

Normalerweise ist die Temperatur in der Höhe tiefer als in Bodennähe. Dreht sich die Temperaturverteilung um, sprechen die Meteorologen von einer sogenannten Inversion. Diese ist typisch für Nebelwetter. Dabei liegt am Boden die schwere kalte Luft. Weil die warme, trockene Luft zu leicht ist, kann sie sich nicht unter die kalte Nebelluft mischen.

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