Hitzewelle erreicht die Schweiz - noch keine Rekorde geknackt
Die Hitzewelle hat am Donnerstag die Schweiz erreicht. Bisherige Juni-Rekorde wurden noch nicht geknackt. In Visp VS war es mit 35,4 Grad am heissesten.

Auch hier war es schon einmal wärmer, und zwar am 27. Juni 2019, wie Meteorologe Ludwig Zgraggen vom Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. In Basel sei es am Donnerstag mit 34,4 Grad ebenfalls sehr heiss gewesen. Dort liege der bisherige Rekord bei 36,9 Grad am 27. Juni 1947.
In leicht erhöhten Lagen und im Tessin sei eine Tropennacht mit über 20 Grad möglich. Zu neuen Temperaturrekorden könnte es am Sonntag oder Montag kommen, sagte Zgraggen.
Laut Meteoschweiz ist die Lage nicht aussergewöhnlich. Es habe in der jüngeren Vergangenheit mehrere mehrtägige Hitzeperioden gegeben im Juni. Beispiele sind der Monat Juni 2025, 2022, 2019, 2017 und der Hitzesommer 2003.
Seit Donnerstagmittag gelten Hitzewarnungen der Stufen 3 und 4 des Bundes. Zunächst sind die Warnungen bis Dienstag befristet. Eine Verlängerung sei jedoch wahrscheinlich.






