Winterthur

    Hitzestress: Winterthur schickt Bevölkerung in Luftschutzkeller!

    Um die Bevölkerung vor der Hitze zu schützen, werden in Winterthur ZH verschiedene Massnahmen geprüft. Unter anderem der Luftschutzkeller als «Kühlzentrum».

    Schutzräume werden an Hitzetagen zu Kühlzentren.
    Schutzräume werden in Winterthur ZH an Hitzetagen zu Kühlzentren. - zVg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Sommer 2026 zählt zu den heissesten seit Messbeginn.
    • Mit einem Hitzeplan reagiert Winterthur ZH darauf.
    • Unter anderem öffnet die Stadt Luftschutzkeller als temporäre Kühlzentren für die Bevölkerung.

    Seit Herbst arbeitet die Stadt Winterthur an einem Hitzeaktionsplan. «Hitze kann insbesondere für ältere Menschen, Kleinkinder und Personen mit Vorerkrankungen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen», schreibt die Stadt dazu, und bereits heute zählt der Sommer 2026 zu den heissesten seit Messbeginn.

    Mit dem Hitzeplan reagiert die Stadt darauf. Dieser ergänzt die baulichen Massnahmen wie Begrünung, Entsiegelung oder Regenwasserbewirtschaftung und soll die Stadt besser gegen Hitzeereignisse schützen.

    Sonne Sommer Hitze Ozon
    Bereits heute zählt der Sommer 2026 zu den heissesten seit Messbeginn. (Symbolbild) - keystone

    Bereits in diesem Sommer testet die Stadt verschiedene Massnahmen in einem Pilotprojekt. Zum Beispiel wurden in der Stadt Schutzräume, sogenannten Luftschutzkeller, als temporäre Kühlzentren für die Bevölkerung geöffnet.

    «Diese Kühlzentren sind hauptsächlich für die vulnerable, also verletzliche Bevölkerung gedacht», sagt Benjamin Huber, Bereichsleiter Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Winterthur. Als Beispiel nennt er ein Altersheim in der Stadt.

    Machst du dir wegen zunehmender Hitzewellen Sorgen?

    Bei grosser Hitze könnte den Bewohnenden das Angebot gemacht werden, die kühlen Schutzräume in Begleitung von Hilfspersonal aufzusuchen, um den Hitzestress für den Körper zu lindern. Die Stadt betont, dass kein Zwang bestehe: Das Angebot sei freiwillig.

    Ein weiteres Projekt ist die «Karte der kühlen Orte» in Winterthur. Dafür möchte die Stadt das Wissen der Bevölkerung nutzen: Sie kann persönliche Vorschläge für öffentlich zugängliche kühle Orte einreichen.

    Hinweis

    Dieser Artikel ist zuerst in der «Winterthurer Zeitung» erschienen.

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    Kommentare

    User #1857 (nicht angemeldet)

    Mit 12 Millionen wird's kühler

    User #1857 (nicht angemeldet)

    Der abstieg unserer Gesellschaft ist nicht zu bremsen.

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