Stadt Bern

    Helfer retten 16'000 leidende Fische aus Berner Gewässern

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Im Kanton Bern sind in diesem Sommer bereits rund 16'000 Fische aus austrocknenden Gewässern gerettet worden. Das teilte die bernische Umweltdirektion am Freitag mit.

    Kaltwasserfische wie Äschen leiden ganz besonders unter den hohen Wassertemperaturen.
    Kaltwasserfische wie Äschen leiden ganz besonders unter den hohen Wassertemperaturen. - Handout: Kanton Bern

    Das Fischereiinspektorat habe die Tiere zusammen mit Fischereivereinen und Pächtern auf einer Gesamtlänge von 27 Kilometern in Bächen geborgen. Die Fische seien anschliessend in geeigneten Abschnitten desselben Gewässereinzugsgebiets wieder ausgesetzt worden.

    Der Kanton rief die Bevölkerung am Freitag zu besonderer Rücksichtnahme auf Fische in der Aare und in Bächen auf. Aufgrund zu warmer Wassertemperaturen und niedriger Pegelstände leiden die Tiere unter erheblichem Hitzestress, wie es in der Mitteilung hiess.

    Die markierten Erholungszonen und kühlen Rückzugsorte der Fische seien unbedingt zu meiden, damit ein weiteres Fischsterben verhindert werden könne. Der Aufruf richtete sich insbesondere an Badende, Böötler und Hundehalter.

    Die Aare zwischen Thun und dem Wohlensee erreichte am Freitag stellenweise bereits 24 Grad. Für Kaltwasserarten wie Äschen und Forellen seien Temperaturen ab 20 Grad stressig und ab 25 Grad tödlich, schrieb der Kanton.

    Die Fische sammelten sich daher in tiefen Pools von Bächen sowie an Bacheinmündungen und ruhigen Stellen der Aare. Das Inspektorat kennzeichne sensible Bereiche mit Hinweistafeln. Jedes Aufscheuchen koste die Tiere wertvolle Energie und erhöhe das Sterberisiko.

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    Kommentare

    User #4976 (nicht angemeldet)

    Hat der Bundesrat schon eine Ehrenmedaille verteilt ? Wenn ja bitte mit Hemd an.

    User #6292 (nicht angemeldet)

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