Bewässerung schützt Sportplatzrasen vor Totalschaden
Trotz Aufruf zum Wassersparen giesst Feuerthalen den Sportrasen. Die Gemeinde erklärt den Schritt mit drohenden Hitzeschäden und hohen Sanierungskosten.

Trotz der gemeinderätlichen Empfehlung Wasser zu sparen, musste der Fussballplatz während der länger andauernden Trockenheit bewässert werden, berichtet die Gemeinde Feuerthalen. Dies führte verschiedentlich zu grossem Unverständnis.
Auch die Gemeinde Feuerthalen hält sich grundsätzlich daran Wasser zu sparen. Leider gibt es jedoch im öffentlichen Raum Flächen und Pflanzen bei denen eine längere Trockenphase grössere Schäden, mit entsprechender Kostenfolge, verursachen: Beim Sportrasen auf dem Fussballplatz Stumpenboden handelt es sich beispielsweise um eine speziell drainagierte Grünfläche, welche das Wasser nicht im Boden speichert, sondern zur Vermeidung von stehendem Wasser ableiten soll.
Dies wiederum führt jedoch bei länger anhaltender Trockenheit zu irreparablen Schäden, da die Grashalme nur über sehr kurze Wurzeln verfügen und die überlebenswichtige Feuchtigkeit nicht aus dem Boden ziehen können.
Bewässerung schützt vor hohen Folgekosten
Die Folge: Der Sportplatz müsste ohne Bewässerung innert kürzester Zeit komplett saniert werden, was erhebliche Kosten verursachen würde. Auch Jungbäume, welche jünger als 2 Jahre sind, müssen für ihr Überleben gewässert werden.
Um solche hohen Kosten für die Allgemeinheit zu vermeiden, ist die Gemeinde unter Einsatz des geringstmöglichen Wasserverbrauchs auch weiterhin bemüht, den Fortbestand einzelner Grünflächen und Pflanzen zu sichern.










