Hitze hebt Fahrbahn auf – Autobahn A13 war mehrere Stunden gesperrt
Die Autobahn A13 zwischen Sennwald und Haag war infolge eines hitzebedingten Blow-ups über mehrere Stunden gesperrt und erheblich beschädigt.

Auf der A13 zwischen Sennwald und Haag hat die starke Sommerhitze am Montag einen erheblichen Strassenschaden verursacht. Der Fahrbahnbelag brach auf und führte zu einer mehrstündigen Sperrung der wichtigen Rheintalachse, berichtet der «Rheintaler».
Zwischen Salez und Haag kam es laut der «W&O» zu einem sogenannten Blow-up im Asphaltbereich. Die Autobahn musste daraufhin am späten Nachmittag in Fahrtrichtung Sargans vollständig gesperrt werden.
Gemäss dem «Sarganserländer» hob sich der Belag explosionsartig an und bildete eine gefährliche Aufwölbung. Zwei Fahrzeuge fuhren über die sogenannte Schanze und erlitten dabei erhebliche Schäden am Fahrzeug.
Blow-up durch Sommerhitze
Als Ursache gilt die Ausdehnung von Betonplatten unter dem Asphaltbelag. Diese stammen aus früheren Bauphasen der A13 und reagieren bei starker Hitze besonders empfindlich.
Die Meldung ging der «W&O» zufolge gegen 17.30 Uhr bei der Notrufzentrale in St. Gallen ein. Kurz darauf wurde der Abschnitt zwischen Sennwald und Haag für den Verkehr vollständig gesperrt.
Der Verkehr wurde grossräumig über das kantonale Strassennetz umgeleitet. Dabei kam es im gesamten Rheintal zu spürbaren Verzögerungen im Abendverkehr.
Verkehr und Wiederfreigabe
Einsatzkräfte konnten die Fahrbahn während der Nacht schrittweise wieder befahrbar machen. Die Arbeiten dienten der Sicherung und ersten Instandsetzung des beschädigten Autobahnabschnitts.
Die A13 war erst am Dienstagmorgen wieder vollständig freigegeben.

Der betroffene Abschnitt gilt als bekannte Stelle für hitzebedingte Fahrbahnschäden im Rheintal.












