Hinteres Calancatal GR ab Mittwochabend wieder zugänglich
Das hintere Calancatal in Graubünden ist ab Mittwochabend wieder erreichbar. Das Tiefbauamt bestätigt eine entsprechende Information auf der Strassenzustands-Website des Kantons. Allerdings gibt es weiterhin Einschränkungen.

So kann die Calancastrasse nur tagsüber zwischen 6.30 und 20.30 Uhr befahren werden. Diese Öffnungszeit gilt ab Donnerstag. «Nachts sowie bei Regenfällen bleibt die Strasse geschlossen», erklärte Reto Knuchel vom Tiefbauamt Graubünden der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Strasse sei ausserdem nur einspurig befahrbar. Bereits am Mittwochabend soll der Verkehr aber vorübergehend wieder rollen. Die genaue Zeit ist aber noch unklar.
Ausserdem laufen die Arbeiten für die Errichtung einer einspurigen Notbrücke weiter. Diese Stahlbrücke soll rund 120 Meter südlich der bestehenden Pont Nef über die Calancasca auf die gegenüberliegende Talseite führen. Dort soll eine provisorische Strasse gebaut werden, die kurz nach der bestehenden Pont Nef wieder in die jetzige Kantonsstrasse einmündet. «Diese Umfahrung umgeht den gefährdeten Abschnitt vollständig und könnte auch nachts sowie bei Regen ohne Einschränkungen betrieben werden», liess sich Kantonsingenieur Knuchel in einer Mitteilung vom 27. August zitieren. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich drei bis vier Wochen.
Nach heftigen Gewittern waren am 20. August mehrere Schlammlawinen niedergegangen und hatten die Calancastrasse verschüttet. Einen Tag danach konnte das Tiefbauamt die Verbindung bis zur Abzweigung Buseno wieder öffnen. Der nördliche Talabschnitt blieb aber weiterhin abgeschnitten.
Während der Sperrung wurden Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler zum Teil mit dem Helikopter zur Schule nach Roveredo geflogen.










