Hagel verletzt 15 Greifvögel in Zürich - seltener Fischadler stirbt
Der schwere Hagelsturm hat auch die Tierwelt getroffen. 15 verletzte Greifvögel wurden danach in einer Zürcher Station eingeliefert.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach dem schweren Hagelsturm wurden 15 verletzte Greifvögel eingeliefert.
- Ein seltener Fischadler erlitt dabei einen offenen Oberarmbruch.
- Trotz einer Notoperation konnte das Tier nicht gerettet werden.
- Weitere Greifvögel werden wegen Prellungen und Blutergüssen behandelt.
Zerschlagene Scheiben, kaputte Dächer und zerstörte Ernten: Der schwere Hagelsturm vom Freitag, 28. August, hat in der Schweiz massive Schäden hinterlassen.
Doch nicht nur Menschen und Gebäude waren den Hagelkörnern ausgesetzt. Auch die Tierwelt bekam das Unwetter mit voller Wucht zu spüren.
In den Tagen nach dem Sturm wurden gleich 15 verletzte Greifvögel in die Greifvogelstation Berg am Irchel ZH gebracht.
Seltener Fischadler schwer verletzt
Besonders dramatisch endete das Unwetter für einen seltenen Fischadler.
Das Tier wurde mit einem offenen Oberarmbruch in die Station eingeliefert und musste notoperiert werden.

Doch die Verletzung war zu schwer. Trotz der Behandlung konnte der Fischadler nicht gerettet werden, wie die Greifvogelstation mitteilt.
Auch weitere Vögel wurden nach dem Unwetter verletzt und teilweise völlig durchnässt gefunden.
Prellungen und Blutergüsse nach Hagel
In der Station werden die Tiere nun genau untersucht. Unter anderem suchen die Fachleute nach Prellungen und Blutergüssen.
Die Verletzungen der eingelieferten Tiere seien zu einem grossen Teil auf die Hagelkörner zurückzuführen, erklärt die Greifvogelstation.
Das Unwetter war aussergewöhnlich heftig. Besonders der Norden des Kantons Zürich und Teile des Kantons Schaffhausen wurden vom Hagel getroffen.






