Gutverdienende sollen Arbeitszeit nicht mehr erfassen müssen
Menschen mit hohen Einkommen sollen ihre Arbeitszeit nicht mehr erfassen und sich nicht an Arbeits- und Ruhezeiten halten müssen. Die Limite soll bei einem Jahreslohn von 120'000 Franken angesetzt werden.

So steht es in einer Motion von Jürg Grossen (GLP/BE), die der Nationalrat im Frühjahr angenommen hat, gegen den Willen des Bundesrats. Nun hat auch die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) grünes Licht dafür gegeben. Mit 7 zu 3 Stimmen bei 2 Enthaltungen beantragt sie ein Ja zum Vorstoss, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten.
Die Mehrheit plädiert für eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes. Für schwangere Frauen oder stillende Mütter müssten Ausnahmen möglich sein.
Die Minderheit ist gemäss Mitteilung der Meinung, der in der Motion genannte Lohn sei als Kriterium nicht ausreichend und ausserdem zu tief. In den Augen des Bundesrats haben Unternehmen mit dem heutigen Arbeitsgesetz genügend Spielraum für die Gestaltung der Arbeitszeiten.






