Laut Bund haben in der Schweiz rund 5,8 Millionen Menschen zwei Impfdosen erhalten. Swissmedic registrierte bisher 10'842 Meldungen von Impfnebenwirkungen.
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Eine Person wird gegen das Coronavirus geimpft. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz gab es bisher 10'842 Meldungen zu Impfnebenwirkungen.
  • Davon wurden 36 Prozent als schwerwiegend eingestuft.
  • Laut Bund habn in der Schweiz 5,8 Millionen Menschen zwei Impfdosen erhalten.

In der Schweiz haben sich die Meldungen über vermutete unerwünschte Nebenwirkungen bei der grössten Impfaktion des Landes weiter in Grenzen gehalten. Bis am letzten Dienstag gingen bei der Arzneimittelbehörde Swissmedic 10'842 Meldungen nach Covid-19-Impfungen ein.

36 Prozent davon oder 3927 Meldungen wurden als schwerwiegend eingestuft. Bisher haben in der Schweiz laut Bund 5,8 Millionen Personen zwei Impfdosen erhalten und davon 1,4 Millionen Personen eine Auffrischimpfung.

Kein Todesfall mit Impfung als Ursache

Die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen über unerwünschte Wirkungen würden das positive Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe nicht ändern, teilte Swissmedic am Freitag mit. Sie hatte zuvor die Corona-Impfungen der Hersteller Moderna, Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson als sicher taxiert und zugelassen.

In 178 der schwerwiegenden Fälle starben Personen in unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung. Trotz einer zeitlichen Nähe gebe es in keinem Fall konkrete Hinweise darauf, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall gewesen sei, schrieb Swissmedic.

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Eine Person mit einer Spritze gegen das Coronavirus. (Symbolbild) - dpa

Der grössere Teil der Verdachtsmeldungen bezog sich auf Frauen. Insgesamt waren die Betroffenen gemäss den Angaben im Mittel 52 Jahre alt. In den als schwerwiegend eingestuften Fällen lag das mittlere Alter bei 54,5 Jahren und bei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall bei knapp 80 Jahren.

68,5 Prozent der Meldungen von Moderna

68,5 Prozent der Meldungen bezogen sich auf den Impfstoff des Herstellers Moderna. Dieser war aber mit 64 Prozent der verabreichten Dosen bislang auch der in der Schweiz am häufigsten angewandte Impfstoff. Knapp 29 Prozent der Meldungen entfielen auf den Impfstoff von Biontech/Pfizer (bei rund 36 Prozent der verabreichten Impfdosen).

Die Meldungen erfolgten etwa zur Hälfte durch medizinische Fachpersonen. Die übrigen Meldungen kamen direkt von Betroffenen beziehungsweise Patientinnen oder Patienten.

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