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    Grundnahrungsmittel bis 20 Prozent teurer als im Vorjahr

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die Grundnahrungsmittel in der Schweiz sind im März 2023 bis zu 20 Prozent teurer als im Vorjahr.

    Grundnahrungsmittel sind laut dem Vergleichsdienst Comparis im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um bis zu 20 Prozent teurer geworden. So kosteten etwa Margarine, Speisefette und -öle 19,9 Prozent mehr, Zucker schlug um 17 Prozent, Butter um 12,2 Prozent auf. (Archivbild)
    Grundnahrungsmittel sind laut dem Vergleichsdienst Comparis im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um bis zu 20 Prozent teurer geworden. So kosteten etwa Margarine, Speisefette und -öle 19,9 Prozent mehr, Zucker schlug um 17 Prozent, Butter um 12,2 Prozent auf. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Das Wichtigste in Kürze

    • Grundnahrungsmittel in der Schweiz sind seit März 2022 um bis zu 20% teurer geworden.
    • Zuoberst auf der Liste stehen Margarine, Speisefette und -öle, auch Zucker und Butter.
    • Treibstoffpreise sind im Vergleich zum letztjährigen März hingegen um 7,4% gesunken.

    Grundnahrungsmittel sind laut dem Vergleichsdienst Comparis im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um bis zu 20 Prozent teurer geworden. So kosteten etwa Margarine, Speisefette und -öle 19,9 Prozent mehr, Zucker schlug um 17 Prozent, Butter um 12,2 Prozent auf.

    Milch, Käse und Eier kosteten im März im Vergleich zum Vorjahr 8,5 Prozent mehr, wie Comparis am Dienstag mit Bezug auf den Comparis-Konsumentenpreisindex mitteilte.

    Haben Sie Ihre Ernährung wegen den Kosten von einigen Grundnahrungsmitteln umgestellt?

    Hohe Kosten für Energie, Futter- und Düngemittel sowie Ernteausfälle hätten für gestiegene Lebensmittelpreise gesorgt. Diese würden kaum rasch sinken, hiess es in der Mitteilung.

    Die Treibstoffpreise sind laut Comparis im Vergleich zum letztjährigen März hingegen um 7,4 Prozent gesunken. Auch Gesundheitsleistungen kosteten 3,6 Prozent weniger, Telekommunikationspreise gaben um 3,4 Prozent nach.

    Preise für Alltagsgüter um 3,5 Prozent gestiegen

    Laut Comparis-Konsumentenpreisindex sind die Preise für Alltagsgüter im März 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat insgesamt um 3,5 Prozent gestiegen. Die höchste Teuerung in den letzten 12 Monaten erlebten demnach kinderlose Paare ab 65 Jahren. Die gefühlte Teuerungsrate lag für sie bei 3,9 Prozent. Einpersonenhaushalte unter 65 Jahren fühlten die Teuerung hingegen am wenigsten.

    Teuerung Inflation
    Ein Comparis-Vergleich zeigt, dass der Konsumentenpreisindex für Alltagsgüter im März 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonate ingesamt um 3,5 Prozent gestiegen ist. - Keystone

    Der Comparis-Konsumentenpreisindex in Zusammenarbeit mit der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH bildet laut eigenen Angaben die gefühlte Inflation ab, indem er die Daten des Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) um Mieten und dauerhafte Güter wie Personenwagen und Möbel bereinigt. Der LIK misst Preisveränderungen anhand eines repräsentativen Warenkorbs von rund 1'050 Waren und Dienstleistungen.

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