Kino

    Geheimnis gelüftet: Betty Bossi feiert Film-Premiere als Kino-Ikone

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    Zürich,

    Betty Bossi wird Filmstar. Der Kinofilm «Hallo Betty» beleuchtet die echte Geschichte hinter der Kultfigur und trifft den Nerv der Zeit.

    betty bossi
    Ausschnitt aus dem Trailer von Betty Bossi. - Youtube @AscotElite

    Am 20. November 2025 startet die SRF-Kino-Koproduktion «Hallo Betty» in den Deutschschweizer Kinos. SRF und die SRG sind Koproduktionspartner der Verfilmung über Emmi Creola, die Schöpferin der Kultfigur Betty Bossi.

    Die Ausstrahlung auf SRF 1 und den SRF-Onlinekanälen ist für 2027 geplant, wie das «SRF» berichtet.

    Darum geht's bei Betty Bossi

    «Hallo Betty» zeigt Emmi Creola (Sarah Spale), eine junge Werbetexterin im Zürich der 1950er-Jahre. Für eine Speiseölfirma erfindet sie die fiktive Figur «Betty Bossi».

    Diese wird schnell zum landesweiten Phänomen und zur «Köchin der Nation», wie «swissfilms» berichtet. Emmi gerät dabei zwischen beruflichen Erfolgen, familiären Erwartungen und gesellschaftlichen Normen zunehmend unter Druck.

    Hallo Betty

    Der Film wirft humorvolle und berührende Blicke auf die Rolle der Frau im Wirtschaftswunder und den Wandel der Medienwelt.

    Zwischen Männerwelt und Erfolg

    Baptiste Planche, Leiter Fiktion SRF, betont, dass «Hallo Betty» ein herausragendes Schweizer Kino-Highlight sei. Die Produktion erfüllt den Kultur- und Förderauftrag von SRF durch Sichtbarkeit für Schweizer Geschichten.

    Planche freut sich besonders, dass der Film über Sprach- und Generationengrenzen hinaus verbinden könne, so das «SRF». Die Macher des Films von «Platzspitzbaby» fand unter der Regie von Pierre Monnard wieder zusammen.

    Wirst du dir den Film ansehen?

    Das Drehbuch stammt von André Küttel. Neben Sarah Spale spielen bekannte Schweizer Schauspieler wie Martin Vischer und Ueli Jäggi mit.

    Filmförderung durch SRF

    Gedreht wurde in Zürich und in einem umfunktionierten Bürokomplex in Winterthur, um die 1950er-Jahre detailgetreu abzubilden. Zudem fliessen durch das SRG jährlich rund zwei Millionen Franken in Kino-Koproduktionen mit dem SRF.

    So entstehen Filme vom Mainstream bis hin zum Nachwuchs. Nach der Kinoauswertung sind die Filme breit auf den SRF-Kanälen verfügbar.

    «Hallo Betty» ist ein Beispiel für diese Förderung und bereitet die Schweizer Filmlandschaft auf nationale und internationale Sichtbarkeit vor. So erläutert es das «SRF».

    Kommentare

    User #3903 (nicht angemeldet)

    Coop bezahlt, Coop profitiert! Billigeres Marketing geht wohl kaum noch!

    User #9541 (nicht angemeldet)

    Scheint ja eine Arrogante Geschäftsführung dort, im Coop! Man könnte ja meinen, das ganze Management sei traditionell rechtskonservativ. Dabei sind sie in der Realität Linksgrüne!

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