Fotokünstler schenkt der Nationalbibliothek Porträt-Sammlung

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Bern,

Der Zürcher Fotokünstler Christian Scholz schenkt der Schweizerischen Nationalbibliothek eine komplette Edition seines Werks «501 – Portraitwerk Schweiz. Ein künstlerischen Programm».

Nationalbibliothek
Die Schweizerische Nationalbibliothek erhält eine Porträt-Sammlung geschenkt. - keystone

Damit bekommt die Graphische Sammlung der Nationalbibliothek 501 Porträts von Schweizerinnen und Schweizern aus allen Regionen. Die analog aufgenommenen Schwarz-Weiss-Porträts zeigen Vertreterinnen und Vertreter des schweizerischen Gemeinwesens ungeachtet ihres sozialen Status, zum Beispiel Bäuerinnen, Bankiers oder Sportlerinnen und Sportler.

Die Fotografien zeigen bekannte und unbekannte Persönlichkeiten. Sie sind in 15 Portfolios zusammengefasst und in 50 thematische Serien unterteilt.

Christian Scholz wurde 1951 in Stockholm geboren und lebt seit 1985 in Zürich. «501 – Portraitwerk Schweiz. Ein künstlerisches Programm» ist ein Langzeitprojekt, mit dem er 1990 begonnen und das er 2020 abgeschlossen hat.

Die Schenkung nehme in der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek «einen hohen Stellenwert» ein, teilte die Institution am Dienstag mit. Das «501 – Portraitwerk Schweiz» werde Teil des nationalen Kulturerbes und es stehe der Öffentlichkeit sowie Forschenden zur Verfügung.

Schwerpunkt der Graphischen Sammlung mit ihren Zehntausenden von Bildern ist die fotografische Dokumentation der Landschaft und der Bevölkerung der Schweiz.

Am 3. Juni lädt die Graphische Sammlung in die Schweizerische Nationalbibliothek zu einem Gespräch mit Christian Scholz ein.

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