Ferien in der Schweiz im Dezember erneut teurer geworden
Das Ferienmachen hat sich für Schweizerinnen und Schweizer im Dezember weiter verteuert. Vor allem die Preise für die Parahotellerie, also etwa für Ferienwohnungen oder Campingplätze, haben im vergangenen Monat angezogen. Aber auch Flüge sind teurer geworden.

Insgesamt haben die Preise in dem vom Vergleichsdienst Comparis definierten «Freizeitindex»-Warenkorb im Dezember innert Monatsfrist um 1,0 Prozent angezogen. Damit sind sie schneller angestiegen als der breiter definierte Landesindex der Konsumentenpreise (LIK), der im Dezember unverändert blieb.
Die Preise für Parahotellerie zogen um deutliche 25 Prozent an. Seit der Pandemie seien Ferien in Ferienwohnungen und auf Campingplätzen hoch im Kurs, kommentiert Comparis. Mit dem Start der Skisaison und den Weihnachtsferien seien die Kosten zusätzlich gestiegen. Höher sind die Preise entsprechend auch für Hotelübernachtungen (+3,1 Prozent) wie auch für Bergbahnen und Skilifte (+4,3 Prozent),
Teurer wurde im vergangenen Monat aber auch der Luftverkehr (+2,8 Prozent). Die Preise könnten nun in den nächsten Monaten wieder leicht günstiger werden – sie würden jedoch weiterhin klar über dem Vor-Corona-Niveau bleiben, gibt sich Comparis überzeugt. Denn nach der Corona-Pandemie sei die Nachfrage schneller zurückgekommen als das Angebot: Es fehle der Branche an Triebwerken, Ersatzteilen und Fachkräften.
Einige Produkte wurden im Dezember derweil auch günstiger, so Comparis weiter. So bezahlten Konsumierende etwa für Fernseh- und Audiovideogeräte weniger als noch im November (-6,9 Prozent). Auch Speichermedien und Inhalte wurden günstiger (-2,6%), ausserdem sanken die Preise für Pauschalreisen (-1,8 Prozent).






