Felssturz im Titlis-Gebiet führt zu Sperrung von Gondelbahn
Im Titlis-Gebiet im Kanton Obwalden hat sich am Freitag kurz nach 14 Uhr unterhalb des Trübsees ein Felssturz ereignet. Dabei seien im Gebiet Gerschniberg Schnee, Felsen und Geröll talwärts gestürzt, teilten die Titlis Bergbahnen mit. Im betroffenen Gebiet hielten sich zum Zeitpunkt des Ereignisses keine Menschen auf.

Der Felssturz führte zur Sperrung einer Gondelbahn. Fachspezialisten, darunter Geologen, analysierten die Situation vor Ort, teilten die Titlis Bergbahnen weiter mit.
Sie beurteilten die Lage fortlaufend in Zusammenarbeit mit der Naturgefahrenkommission der Gemeinde Engelberg. Es werde geprüft, ob sich weiteres Material lösen könnte. Bei Bedarf sollen Spezialisten aufgeboten werden, um gefährliches Gestein kontrolliert zu entfernen.
Aus Sicherheitsgründen bleibe die Gondelbahn Engelberg – Trübsee aber bis auf Weiteres geschlossen. Die Beförderung der Gäste erfolge über die Linie Engelberg – Gerschni – Trübsee. Damit sei der Zugang zum Titlis weiterhin sichergestellt.
Die Bergbahnen verwiesen in der Mitteilung auf bestehende Sicherheitskonzepte. So seien im betroffenen Bereich bereits beim Bau der Anlagen präventive Schutzmassnahmen wie Ablenkkeile an den Bahnstützen umgesetzt worden.
Das Unternehmen betonte zudem, dass der Felssturz in keinem Zusammenhang mit einem Gondelunfall vom März 2026 auf der Strecke des «Titlis Xpress» stehe. Damals stürzte eine Gondel aufgrund einer unerwarteten, kräftigen Böe ab und überschlug sich mehrmals. Die einzige Insassin, eine 61-jährige Frau aus der Region, kam ums Leben.










