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    FDP-Präsident Burkart stellt die Verlässlichkeit der USA infrage

    Keystone-SDA
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    Bern,

    FDP-Präsident Thierry Burkart brachte in einem Interview seine Sorge zum Ausdruck, dass die Verlässlichkeit der USA infrage stehe.

    Thierry Burkart
    Im Oktober legt FDP-Parteipräsident Thierry Burkart sein Amt nieder. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump sorgt für politische Unsicherheit und verändert die US-Demokratie.
    • Die Schweiz muss sich sicherheitspolitisch besser aufstellen, ohne überstürzt zu handeln.
    • Diese Aussagen tätigt FDP-Präsident Thierry Burkart in einem Interview.

    «Innert Kürze hat Donald Trump die Unsicherheit zum politischen Prinzip erhoben», sagte FDP-Präsident Thierry Burkart zu den Tamedia-Zeitungen vom Donnerstag.

    Die USA würden sich von einer klassisch liberalen Demokratie entfernen und verfolgten zunehmend eine knallharte Machtpolitik. Sie würden sich damit teilweise in das Denkmodell von autokratischen Staaten begeben. Dies könne langfristig wirtschaftliche Folgen haben, insbesondere für die USA selbst.

    Die Schweiz müsse auf diese geopolitische Unsicherheit reagieren, betonte Burkart. Sie brauche klare sicherheits- und verteidigungspolitische Prioritäten, um sich der veränderten Lage zu stellen. Gleichzeitig dürfe sie aber «aussenpolitisch nicht in Hyperaktivität verfallen».

    Der FDP-Politiker forderte, dass der Bundesrat nach drei Jahren Krieg in der Ukraine «endlich einen sicherheitspolitischen Konsens im Sinne einer Gesamtverteidigungsstrategie» erziele. Die Armee spiele dabei eine zentrale, wenn auch nicht die einzige Rolle.

    «Russland ist der Aggressor»

    Auf die Frage, ob es ein Fehler war, sich bei der Erneuerung der Luftverteidigung auf amerikanische Produkte, namentlich den F-35-Kampfjet, gestützt zu haben, sagte Burkart: «Bei gleichwertigen Angeboten sollten wir europäische Anbieter bevorzugen, um deren Industrie zu stärken und uns unabhängiger von den USA zu machen». Dennoch sei die amerikanische Rüstungsindustrie so dominant, dass die Schweiz in gewissen Bereichen kaum Alternativen habe.

    Burkart betonte, dass sich die Schweiz in der aktuellen Weltlage auf ihre Rolle als verlässlicher Partner besinnen müsse. Neutralität bedeute nicht Gesinnungsneutralität, sagte er mit Blick auf den Krieg in der Ukraine. «Wir dürfen und müssen klar festhalten, dass Russland der Aggressor ist, der das Völkerrecht gebrochen hat.»

    Kommentare

    User #1392 (nicht angemeldet)

    Ich wüsste zu gern ,auf wehn man sich den überhaupt verlassen kann! Überall Korrupte Obrigkeiten, Medien, momentan würde ich gar keinem trauen. Auch nicht der von der Leyen und schon gar nicht Selenskyj. Sind beide gekauft. Krieg ist Dumm,wir sollten Frieden wahren. Auch sollte man nicht immer alles derart in Hektik treiben. Das was die EU macht ist Wahnsinn. Und wie immer wieder einmal aus der Hektik und Blauäugikeit und Angstmacherei einfach mal schnell machen. Der Bürger zahlt es ja! Was haben wir denn davon ,wenn niemand mehr was zum Leben hat! Und kämpfen? Wer will kämpfen? Unsere Länder sind nicht mehr die gleichen, wehm könntet ihr denn im Krieg noch trauen? Bei so viel Vielfalt, und doppel Bürger. Vielleicht solltet ihr mal zuerst die Seiten der Bürger klären, befor ihr immer noch mehr wollt!

    User #2195 (nicht angemeldet)

    Der Vertrag ist aufgrund der Unsicherheiten und Nichteinhalten der Liefertermine sofort zu stornieren, wandeln. Die F-35 benötigen wir nicht mehr, wenn die Russen uns annektieren. Fb

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