Familie von Brandopfer aus Crans-Montana gründet Stiftung
Die Familie eines Opfers der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS hat eine Stiftung gegründet. Die Waadtländer Familie verlor in der Silvesternacht ihre Tochter und Schwester Alix Perroud. Die Stiftung soll Überlebende und Angehörige unterstützen und ihnen helfen, nach der Tragödie wieder ins Leben zurückzufinden.

Die Fondation Alix Perroud wolle den Betroffenen das bieten, was Alix am Herzen gelegen hätte, erklärten ihre Eltern am Montag in einer Medienmitteilung. Im Mittelpunkt stünden Wohlbefinden, gemeinsame Aktivitäten und zwischenmenschliche Beziehungen.
Die Stiftung konzentriere sich auf einen Bereich jenseits der medizinischen Versorgung und Forschung. Sie wolle den Überlebenden die Genesung erleichtern und den betroffenen Familien helfen, ihren Alltag wieder aufzubauen.
Darüber hinaus will die Stiftung Kinder und Jugendliche unterstützen, die Hilfe bei ihrer persönlichen Entwicklung benötigen. Geplant sind vor allem lokale Projekte in den Bereichen Kunst, Sport und Kultur sowie schulische Unterstützung.
Die Familie stellte die Stiftung am vergangenen Freitag bei einer Veranstaltung im Olympischen Museum in Lausanne vor. Mehr als 400 Menschen nahmen daran teil.
Bei der Brandkatastrophe in der Bar «Le Constellation» in der Silvesternacht kamen 41 Menschen ums Leben, 115 weitere wurden verletzt.










