Exportierende KMU erwarten leichte Belebung im zweiten Halbjahr

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    Zürich,

    Die Aussichten für die Schweizer Exportwirtschaft haben sich etwas aufgehellt. Für die kommenden sechs Monate erwartet jedes zweite Unternehmen steigende Exporte.

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    Die Aussichten für die Schweizer Exportwirtschaft haben sich etwas aufgehellt. (Symbolbild) - keystone

    Zu diesem Schluss kommt die Exportförderungs-Organisation Switzerland Global Enterprise (S-GE) nach einer Befragung von mehr als 200 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die auf diese Weise erhobene KMU-Exportstimmung stieg auf 64,4 Punkte. Bei der letzten Befragung vor einem halben Jahr hatte noch ein Wert von 63,5 Punkten resultiert. Damit liege das Barometer weiterhin über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

    Damit falle der Blick nach vorne vorsichtig positiv aus, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Zwar habe sich die Exportstimmung seit Anfang Jahr «kaum verändert». Da aber gleichzeitig die Weltlage herausfordernd bleibe, sei die stabile Ausgangslage angesichts der geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen «bemerkenswert».

    In Bezug auf die grössten Sorgen der KMU habe sich die Wahrnehmung der befragten Firmen indes verschoben. Galt im Vorhalbjahr noch der Zollstreit als ein zentrales Problemfeld, sei es nun der Nahost-Konflikt.

    Die grösste Herausforderung bleibe aber der starke Franken. So benannten 61 Prozent der befragten Unternehmen die Währungsrisiken als Belastung für die kommenden Monate. Und auch die Energie- und Rohstoffpreise sowie Unterbrüche in der Wertschöpfungskette hätten stark an Bedeutung gewonnen.

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