Explosion

    Explosion einer Konfettikanone fordert elf Verletzte

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Martigny,

    Am Samstag kam es beim traditionellen Fasnachtsumzug in Le Châble zu einer Explosion an der Anlage einer Konfettikanone. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt.

    Explosion
    Beim traditionellen Fasnachtsumzug in Le Châble VS kam es am Samstag zu einer Explosion an einer Konfettikanone. (Archivbild) - keystone

    Am Samstagnachmittag explodierte der Luftkompressor einer Konfettikanone während des traditionellen Fasnachtsumzugs in Le Châble im Unterwallis, schreibt das «SRF».

    Elf Personen wurden bei dem Vorfall kurz vor 15 Uhr verletzt, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilt.

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    Eine Person erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Helikopter ins Universitätsspital Lausanne geflogen werden. Die übrigen Verletzten wurden in regionale Spitäler der Region und der Waadt transportiert, berichtet das «SRF».

    Explosion im ganzen Tal hörbar

    Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation setzte drei Helikopter der Air-Glaciers sowie vier Ambulanzen ein, berichtet die Kantonspolizei Wallis. Ein Notarzt war ebenfalls vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und in verschiedene Spitäler zu bringen.

    Le Châble mit seinen rund 650 Einwohnern ist Teil der Walliser Gemeinde Val de Bagnes. Die Ortschaft liegt im Talgrund unterhalb der bekannten Tourismusdestination Verbier, schreibt der «Tagesspiegel».

    Augenzeugen berichteten gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS von einem ohrenbetäubenden Knall. Die Explosion habe vermutlich im gesamten Bagnertal widergehallt und eine Seitenwand des Umzugswagens aufgerissen, berichtet das «SRF».

    Staatsanwaltschaft eröffnet Strafverfahren

    Viele Teilnehmende am Fasnachtsumzug erlitten Hörstörungen durch die laute Detonation. Die Kantonspolizei rät Betroffenen, bei anhaltendem Pfeifen im Ohr nach 24 Stunden einen Arzt aufzusuchen.

    Fasnacht Explosion
    Die Explosion forderte elf Verletzte. (Symbolbild) - keystone

    Die Walliser Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Verursachung einer Explosion und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen unter Leitung der Staatsanwaltschaft, meldet das «SRF».

    Neun der elf Verletzten konnten mittlerweile nach ambulanter Behandlung das Spital wieder verlassen, wie die Behörden am Sonntag bekannt gaben.

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    Kommentare

    User #2918 (nicht angemeldet)

    Morgen fliegen die Star Anwälte ein.

    User #2918 (nicht angemeldet)

    Hat der Bund schon Entschädigung Gelder gesprochen?

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