Ex-Bachelorette Yara Buol tobt gegen Beauty-Wahn: «Seid ihr dumm?»
Yara Buol lässt kein gutes Haar an Influencerinnen. Sie warnt junge Frauen vor Fillern oder Brustvergrösserung. Ihr selbst wurde eine Brust-OP angeboten.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Ex-Bachelorette schiesst scharf gegen Beauty-Eingriffe auf Social Media.
- Sie kritisiert Influencerinnen mit Rabattcodes für Filler und OPs.
- Junge Frauen sollten sich solche Gesichter nicht zum Vorbild nehmen, sagt sie.
- Nach «Bachelorette» erhielt auch sie ein Angebot für eine gratis Brustvergrösserung.
Die ehemalige Bachelorette Yara Buol (27) teilt auf Instagram einmal mehr heftig aus. In einer langen Story-Serie wettert sie gegen Influencerinnen, Schönheitsideale und Werbung für ästhetische Eingriffe.
Besonders stört sie sich daran, dass junge Frauen auf Social Media mit operierten Gesichtern, Fillern und künstlichen Körperbildern bombardiert werden. Ihr Vorwurf: Ausgerechnet jene, die für viele ein Vorbild sein sollten, würden den Druck noch verstärken.
«Hört auf, euch das als Vorbild zu nehmen»
Die Ex-Bachelorette findet drastische Worte. Junge Frauen sollten sich Influencerinnen mit Beauty-Eingriffen nicht als Vorbild nehmen.
«Hört auf, die Influencer als eure Schönheitsideals zu sehen», sagt sie in ihrer Story. Aus ihrer Sicht bestehe ein grosser Teil dieser Szene «zu 99 Prozent aus Plastik».

Besonders sauer ist sie auf Creatorinnen, die Eingriffe erst bewerben und sich später als aufklärerische Stimme inszenieren. Wer Filler, Botox oder ähnliche Behandlungen mit Rabattcodes vermarktet, könne sich nicht gleichzeitig als verantwortungsvolles Vorbild verkaufen.
Sie sagt wörtlich, solche Frauen seien für junge Mädchen und junge Frauen kein gutes Beispiel. Es gehe ihr nicht in den Kopf, dass so etwas noch gefeiert werde.
Scharfer Angriff auf Filler, Botox und BBL
In ihren Videos greift die Bündnerin fast die ganze Palette kosmetischer Eingriffe an. Filler im Gesicht bezeichnet sie als «Scheisse», die am Ende verlaufe. Auch über Botox, Hyaluron und Brust-OPs zieht sie her.
Ihre Botschaft ist klar: Wer mit seinem Aussehen hadert, soll lieber mit Make-up, Styling oder Training arbeiten statt mit Spritzen und Operationen. Sie sagt auch, man müsse akzeptieren, dass man «aus einem Grund so auf die Welt gekommen» sei.
Dabei bleibt der Ton rau. Mehrfach fährt sie Influencerinnen und ihren Fans über den Mund. «Seid ihr dumm?», fragt sie in Richtung jener, die solchen Idealen nacheifern. Den Influencerinnen wirft sie vor, mit verzerrten Schönheitsbildern Geld zu verdienen.
Ihr wurde eine Gratis-Brust-Operation angeboten
Spannend wird es, als die Ex-Bachelorette plötzlich aus dem Nähkästchen plaudert. Sie erzählt, dass sie nach ihrer Teilnahme an «Die Bachelorette» selbst ein Angebot für eine Brustvergrösserung erhalten habe.

«Ich habe nach Bachelorette auch das Angebot gekriegt, um meine Brüste zu vergrössern», sagt sie. Den Namen der Klinik nennt sie nicht. Sie behauptet aber, in der Schweiz wisse ohnehin jeder, um welche Firma es gehe.
Für sie sei das damals unverständlich gewesen. Sie habe nicht einmal geantwortet. Offenbar störte sie schon die Tatsache, dass ihr überhaupt jemand eine Brust-OP aufschwatzen wollte.
Auch Fast-Food-Werbung bekommt ihr Fett weg
Nicht nur Beauty-Werbung bringt Yara Buol auf die Palme. Zu Beginn ihrer Storys schiesst die Ex-Bachelorette auch gegen Social-Media-Werbung für Fast-Food-Ketten.

Wer für Burger King oder McDonalds werbe, solle sich «in Grund und Boden schämen», sagt sie. Danach schlägt sie direkt den Bogen zu Influencerinnen, die mit Schönheitseingriffen Kasse machen.
Der Kern ihrer Wut bleibt aber derselbe: Reichweite bringe Verantwortung mit sich. Und genau diese Verantwortung würden viele aus ihrer Sicht komplett ignorieren.
Zum Schluss doch noch eine Liebeserklärung an «ihre Frauen»
Bei aller Aggression endet ihr Rundumschlag versöhnlicher. Ihr sei wichtig, Frauen zu sagen, dass sie gut seien, wie sie sind.
Man brauche keine grossen Brüste, keine aufgespritzten Lippen und kein operiertes Gesicht, um schön zu sein. Wer unzufrieden sei, solle lieber eine andere Make-up-Routine ausprobieren.

Dann verabschiedet sie sich mit einer klaren Botschaft: Frauen sollten anfangen, sich selbst so zu lieben, wie sie sind.












