Swisscom

    Erneut teilweiser Ausfall der Notrufnummern

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Wegen Störungen auf dem Swisscom-Netz waren am Donnerstagnachmittag zum Teil auch Notrufnummern nicht erreichbar.

    Notrufsäulen stehen alle paar Kilometer an den Autobahnen und vermitteln bei Unfällen oder Pannen Soforthilfe. Foto: Uwe Anspach/dpa
    Notrufsäulen stehen alle paar Kilometer an den Autobahnen und vermitteln bei Unfällen oder Pannen Soforthilfe. Foto: Uwe Anspach/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Donnerstagnachmittag kam es zu einer Störung auf dem Swisscom-Netz.
    • Aus diesem Grund funktionierten zum Teil auch die Notrufnummern 112, 117 und 118 nicht.

    Auf dem Swisscom-Netz hat es am Donnerstagnachmittag zwischen 14:26 und 14:58 Uhr eine Störung gegeben. Danach sei der Service wieder vollumfänglich zur Verfügung gestanden, teilte die Swisscom auf Anfrage mit. Betroffen waren zum Teil auch die Notrufnummern.

    Es konnten keine neuen Verbindungen aus dem Mobilfunknetz und ins Mobilfunknetz aufgebaut werden. Betroffen von der Störung waren auch die Business-Nummern. Bestehende Verbindungen waren gemäss aktuellen Analysen nicht von der Störung betroffen.

    Notrufe konnten grösstenteils zugestellt werden, teilte die Swisscom auf ihrer auf Anfrage mit. Die Ursache sei ein Konfigurationsfehler gewesen.

    Polizei, Sanität und Feuerwehr nicht erreichbar

    Betroffen waren unter anderem die Notrufzentralen in Genf und Baselland. Gemäss einer Meldung von Alertswiss waren die Notrufnummern 112, 117, und 118 der Polizei, Sanität und Feuerwehr betroffen. Ein Polizeisprecher äusserte auf Anfrage sein Bedauern über den erneuten Ausfall. Man sei daran, das System neu aufzustarten und rechne mit einer raschen Behebung des Schadens.

    In Genf teilte der Feuerwehr- und Rettungsdienst (SIS) mit, es gebe seit 15 Uhr Schwierigkeiten, die Notrufnummern zu erreichen. Anrufe auf Festnetzanschlüsse funktionieren normal.

    «Wir empfehlen der Bevölkerung, die Festnetzleitungen zu benutzen», sagte Leutnant Nicolas Millot, Sprecher des SIS. Die Sorge der Feuerwehrleute ist, dass Menschen die Notaufnahme nicht erreichen können.

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