Obwalden

Engelberg: Skifahrer sieht Arm aus Schnee ragen - und handelt sofort

Elena Hatebur
Elena Hatebur

Obwalden,

Mitten im Skigebiet von Engelberg OW entdeckt ein Skifahrer einen Arm, der aus dem Neuschnee herausragt. Er reagiert instinktiv richtig – und rettet ein Leben.

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Nur wegen eines schwachen Winkens konnte der Mann im Schneegestöber entdeckt werden. - instagram/@matteozilla

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Skigebiet Engelberg OW wurde ein Mann nach einem Sturz vom Neuschnee verschüttet.
  • Ein Skifahrer eilt sofort zur Stelle, als er einen winkenden Arm im Schnee entdeckt.
  • Der verschüttete Mann kommt unverletzt davon.

Was als gewöhnlicher Skitag in Engelberg OW begann, wurde innerhalb von Sekunden zum Wettlauf gegen die Zeit.

Im dichten Neuschnee und bei schlechter Sicht entdeckte der 37-jährige Matteo Zilla etwas Ungewöhnliches: Aus der Schneedecke ragte, kaum sichtbar, ein winkender Arm.

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Der junge Kreativdirektor zögert nicht lange und reagiert sofort. Er lässt seine Skier stehen und beginnt umgehend damit, den Verschütteten auszugraben, wie ein Video auf Instagram zeigt.

Rettung in letzter Minute

Dank seiner Lawinenausbildung weiss Zilla sofort, wie er vorgehen muss. Zuerst befreit er Gesicht und Mund des Mannes, damit dieser wieder atmen kann. Anschliessend arbeitet er sich weiter vor.

Während Zilla sich durch den tiefen Pulverschnee kämpft, spricht er beruhigend auf den Verschütteten ein. Schliesslich gelingt es Zilla, den Skifahrer vollständig zu befreien. Dieser bleibt unverletzt.

Später wird klar, wie es zu dem Unfall kam: Der Mann war beim Abfahren kopfüber in den Schnee gestürzt. Offenbar hatte er kleine Büsche übersehen und war so unglücklich gefallen, dass er komplett verschüttet wurde.

Nutzer loben entschlossene Reaktion

Im Netz stösst Zillas entschlossenes Handeln auf breite Anerkennung. Zahlreiche Nutzer loben in den Kommentaren seinen Mut und sein schnelles Eingreifen.

Für Zilla selbst stand etwas anderes im Vordergrund. Seine eigenen Gefühle seien nebensächlich gewesen, sagte er später gegenüber der «Daily Mail». Entscheidend sei einzig gewesen, dem Mann das Leben zu retten.

In der Nacht zuvor waren gemäss Zilla 40 bis 50 Zentimeter Neuschnee gefallen. Die Behörden mahnen derweil zur Vorsicht und warnen vor erhöhter Lawinengefahr.

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Kommentare

User #3498 (nicht angemeldet)

Er reagierte schnell mit dem Händy und macht Foto😡

User #287 (nicht angemeldet)

sieht doch eher sehr (schlecht) inszeniert aus. Eine "Schneedecke" begräbt einen nicht einfach so, auch nicht nach Sturz und nach Lawine siehts nicht aus. Zudem kannst du es vergessen, im Lawinenschnee von Hand buddeln, zu Hart. Insta-Influenzas halt ...

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