Eltern von Lawinenopfer schildern in Thun ihren «grössten Albtraum»

Keystone-SDA
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Thun,

Die Eltern der beim Lawinenunglück 2023 in Meiringen getöteten US-Amerikanerin haben am Mittwoch vor Gericht mit bewegenden Worten über den Verlust ihrer Tochter gesprochen.

Regionalgericht Thun
Blick auf das Regionalgericht in Thun. - keystone

Der Vater sprach vor dem Regionalgericht in Thun vom «grössten Albtraum, den es geben kann». Die Mutter sagte unter Tränen, seit dem Tod ihres einzigen Kindes sei sie am Boden zerstört. 18 Jahre und 207 Tage lang sei ihre Tochter ihr Ein und Alles gewesen.

Die Mutter zeigte im Gerichtssaal ein grosses Porträt ihrer Tochter herum und blieb damit eine Weile direkt vor den beiden Angeklagten stehen.

Der Vater betonte, er wolle niemandem die Schuld geben. Er wolle einfach die Wahrheit erfahren und wissen, wie und warum es zu dem Unglück kommen konnte. Und er hoffe, dass die Aufarbeitung dazu beitragen könne, dass andere Menschen nie einen solchen Albtraum erleben müssten. Beide dankten den Schweizer Behörden ausdrücklich für ihre Arbeit.

Die Eltern des zweiten Todesopfers, eines ebenfalls 18-jährigen Briten, liessen sich von der Gerichtsverhandlung dispensieren.

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