Elf Menschen verlieren 2025 das Leben auf Aargauer Strassen

Keystone-SDA Regional
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Wohlen,

Auf Aargauer Strassen sind 2025 insgesamt elf Menschen bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Davon waren drei Fussgänger. Das jüngste Opfer war ein 2-jähriger Bub, der auf einer Quartierstrasse in Stetten AG von einer Lenkerin tödlich angefahren wurde.

Wohlen AG Unfall
In Wohlen AG kamen im vergangenen August zwei junge Menschen bei einem Selbstunfall ums Leben. - Handout Kantonspolizei Aargau

Zu den Verkehrstoten zählen auch fünf Lenkende von Personenwagen, wie Heinz Meier, Abteilungschef Mobile Polizei, am Montag in Aarau an der Jahresmedienkonferenz der Kantonspolizei Aargau mitteilte.

Bei einem tödlichen Verkehrsunfall in Wohlen im August war der Autolenker erst 16 Jahre alt. Der 19-jährige Mitfahrer kam ums Leben. Auf den Strassen starben zudem ein Motorrad- und ein E-Bikefahrer. Im Jahr 2024 hatte die Statistik zwölf Verkehrstote ausgewiesen.

Die Zahl der schwerverletzten Personen ging 2025 gemäss Angaben von Meier leicht zurück. Jedoch sei die Zahl der Unfälle in der Motorrad-Kategorie der 16- bis 17-Jährigen angestiegen.

Es gebe hier ein Problem, sagte Polizeikommandant Michael Leupold: «Nach unserer Meinung ist die Altersgrenze einfach zu tief. Die persönliche Reife steht in einem Missverhältnis zur Gefährlichkeit des Fahrzeugs.» Der Gesetzgeber müsse die Alterslimite wieder hinaufsetzen.

Per Anfang 2021 hatte der Bund das Mindestalter von 18 auf 16 Jahre zum Führern von Motorrädern mit 125 Kubikzentimetern gesenkt.

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Kommentare

Luxy-1

Ja das Mindestalter für s Fahren von Motorrädern hätte man bei 18 belassen sollen, aber ich bin noch immer der Meinung, dass auch fpr E Bikes dringend Kontrollschilderpflicht eingeführt werden müsste, denn Die verursachen immer mehr schwere Unfälle.

User #4360 (nicht angemeldet)

Die BMW Verschrottungsrate ist auch sehr hoch. Entweder ist der BMW gefährlich, oder er ist unglaublich sicher. Je nach dem für wen es spricht.

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