Ehemaliger Zürcher Gefängnismitarbeiter streitet Schmugglerring ab
Vor dem Bezirksgericht Dielsdorf ZH hat ein ehemaliger Gefängnismitarbeiter zugegeben, dass er Drogen ins Gefängnis Pöschwies geschmuggelt hat. Doch er will nur Überbringer gewesen sein. An einem Drogenring sei er nicht beteiligt gewesen.

Der 64-Jährige war selbst Wärter im Gefängnis Pöschwies. Am Mittwoch musste er sich allerdings als Beschuldigter vor dem Bezirksgericht Dielsdorf verantworten. Ihm wird bandenmässiges Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen.
Vor Gericht gab er denn auch zu, dass er Drogenpäckchen entgegengenommen und sie in der Justizvollzugsanstalt platziert hat. Es habe aber nie eine direkte Übergabe stattgefunden und er habe nie einen Kontakt zu den Insassen gehabt.
Das Geld habe immer bei den Päckchen dabei gelegen. «Für mich war das immer zu wenig im Vergleich zum Risiko, das ich einging», sagte er. Auch will er nicht gewusst haben, was der genaue Inhalt der Pakete war. «Die waren immer sehr gut verpackt und verschlossen.»






