Tidjane Thiam

Ehemalige Villa von Tidjane Thiam in Herrliberg ZH soll weichen

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Goldküste,

Die ehemalige Villa von Tidjane Thiam in Herrliberg ZH könnte bald Geschichte sein. Ein Immobilienentwickler übernimmt das Grundstück.

Tidjane Thiam Credit Suisse
Tidjane Thiam war zwischen Juli 2015 und Februar 2020 für fünf Jahre der Chef der Credit Suisse. (Archivbild) - Keystone

Die ehemalige Villa von Ex-CS-Chef Tidjane Thiam in Herrliberg ZH soll abgerissen werden. Eine Immobilienentwicklerin plant derzeit an bester Lage 16 Luxuswohnungen. Auf zwei Grundstücken sollen zwei Gebäude entstehen, wie mehrere Medien am Mittwoch berichteten.

Ein Blick auf die anstehenden Projekte auf der Website von Immobilienentwicklerin Xania bestätigt die Berichte. Xania sagte gegenüber den Tamedia-Zeitungen aber, dass das Projekt sich noch in der «Evaluationsphase» befinde.

Die Investmentfirma, die Thiam die Villa abgekauft hatte, wollte sich 2022 noch nicht festlegen, was mit dem 7,5-Zimmer-Landhaus mit Seesicht passieren wird.

Abriss oder Erhalt? Noch keine Entscheidung

Es befinde sich in einem guten Zustand, hiess es damals. Ein Abriss käme aber auch infrage.

Thiams Aufenthalt an der Zürcher Goldküste war nicht frei von Zwischentönen. Iqbal Khan, eines der Opfer der Beschattungsaffäre, wegen der Thiam die CS verlassen musste, war sein Nachbar. Es soll auch in Herrliberg zu Streitereien gekommen sein, berichteten Medien.

Im Sommer 2024 musste sich zudem eine ehemalige Hausangestellte Thiams am Bezirksgericht Meilen wegen Nötigung verantworten, nachdem sie sich mit ihm überworfen hatte. Erstinstanzlich sprach die Richterin die Angestellte jedoch frei.

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Kommentare

User #4858 (nicht angemeldet)

Er sagt, er hätte als schwarzer keinen fairen Prozess gehabt in der Schweiz. Nun, zumindest hat er in der Schweiz als schwarzer einen mindestens so fairen Prozess wie in jedem anderen europäischen Land. Ich kenne weisse (Ausländer) die hier in der Schweiz keinen fairen Prozess hatten. In der Schweiz hat einfach der reichere die besseren Aussichten (bessere Anwälte und längeres Durchhaltevermögen). Und als Ex-CS-Chef ist er ja durchaus nicht arm. Wer eine Firma führt, der muss auch Verantwortung für die übrigen Mitarbeiter übernehmen, egal welche Hautfarbe er hat.

User #3714 (nicht angemeldet)

Das Geld vom Verkauf hätte Konfisziert werden müssen, für den Angerichteten Schaden bei der Bank.

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