Drei Solothurner Gemeinden haben Fäkalbakterien im Trinkwasser

    Noëlle Steiner
    Noëlle Steiner

    Solothurn,

    In den Solothurner Gemeinden Obergösgen, Dulliken und Lostorf ist das Trinkwasser mit Fäkalbakterien verschmutzt. Die Behörden warnen die Bevölkerung.

    Trinkwasser Legionellen
    Legionellen können über feinste Tröpfchen aus Kühltürmen eingeatmet werden, während das Trinkwasser laut Behörden nicht betroffen ist. - pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Solothurner Behörden warnen vor Fäkalbakterien im Trinkwasser.
    • Betroffen sind die Gemeinden Obergösgen, Dulliken und Lostorf.
    • Es wird empfohlen das Wasser abzukochen und bei körperlichen Anzeichen zum Arzt zu gehen.

    In den drei Solothurner Gemeinden Obergösgen, Dulliken und Lostorf ist das Trinkwasser verschmutzt. Wegen einer Störung der Kläranlage Winznau gelangten Fäkalbakterien ins Wasser. Die Behörden empfehlen, das Leitungswasser abzukochen.

    Die nötigen Massnahmen seien bereits eingeleitet worden, schreiben die Gemeinden in einem Flugblatt, über das am Montag auch das «Regionaljournal Aargau-Solothurn» von Radio SRF1 berichtete. Man arbeite mit Hochdruck daran, die Trinkwasserversorgung schnellstmöglich wieder herzustellen. Dies könne aber mehrere Tage dauern. Bis dann empfehlen die Gemeinden, den Durst mit Mineralwasser zu löschen.

    Wer bereits vom verschmutzten Wasser getrunken habe, solle sich selber beobachten. Würden innerhalb der nächsten zwei Tage Fieber und Verdauungsprobleme auftreten, sei ein Arztbesuch angezeigt.

    Die Störung in der ARA Winznau trat bereits in der vergangenen Woche auf. Dabei gelangte ungeklärtes Abwasser in die Alte Aare und von dort ins Grundwasser. Bemerkt wurde die Verschmutzung des Trinkwassers am Montag.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    20 Interaktionen
    SP mit Referendum
    Nach Unwetter

    MEHR AUS SOLOTHURN

    Kanton Solothurn
    Kanton Solothurn
    Grenchen SO
    Grenchen SO
    Meltingen SO
    Meltingen SO