Glückskette

    Direktor verlässt Glückskette nach nur eineinhalb Jahren

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Direktor der Glückskette, Roland Thomann, verlässt die Stiftung per sofort und nach nur eineinhalb Jahren im Amt.

    Roland Thomann
    Roland Thomann ist der Chef der Glückskette. - Keystone

    Der Direktor der Glückskette, Roland Thomann, verlässt die Stiftung per sofort und nach nur eineinhalb Jahren im Amt. Grund sei die unterschiedliche «Auffassung über die Umsetzung der Strategie».

    Der Entscheid sei am Freitag «in Absprache mit dem Stiftungsrat» getroffen worden, teilte die Glückskette mit. Thomanns bisherige Stellvertreterin, Catherine Baud-Lavigne, werde die Geschäftsleitung vorübergehend führen. Die Stelle werde in den nächsten Wochen ausgeschrieben.

    Thomann war erst im Januar 2020 zum Direktor der Spendebsammel-Organisation gewählt worden. Er trat damals die Nachfolge von Tony Burgener an, der nach acht Jahren an der Spitze in Pension ging. Zuvor hatte Thomann bei einer auf Kampagnen und Fundraising für Nichtregierungsorganisationen und Hilfswerke spezialisierten Kommunikationsagentur gearbeitet.

    Unter Thomanns Leitung habe die Glückskette eine «historische Spendensammlung» für die Opfer der Pandemie in der Schweiz durchgeführt, hiess es. Ausserdem habe er den Prozess zur Entwicklung einer neuen Digitalisierungs-Strategie eingeleitet.

    Die Glückskette ist eine unabhängige, von der SRG geschaffene Stiftung und kofinanziert im Ausland mit den ihr anvertrauten Spenden Projekte ihrer 26 Schweizer Partnerhilfswerke. In der Schweiz unterstützt sie Projekte für Menschen in Not, beispielsweise nach schweren Unwettern oder während der Pandemie.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Blocher
    1'156 Interaktionen
    Neutralität
    Ernährung
    240 Interaktionen
    Ernährung

    MEHR GLüCKSKETTE

    Ebola
    24 Interaktionen
    Bern
    1 Interaktionen
    Bern
    glückskette
    25 Interaktionen
    Solidaritätstag

    MEHR AUS STADT BERN

    2 Interaktionen
    Für 12,46 Millionen
    Schulzimmer
    Nein zu Bildungsinitiative