Diese Änderungen gelten in der Schweiz ab 1. Februar

Keystone-SDA
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Bern,

Die Milchpreise sinken und im Jura wird ein Handy-Verbot an Schulen eingeführt. Ab Februar treten in der Schweiz diverse Änderungen in Kraft.

Blutspende
In der Schweiz treten ab dem 1. Februar diverse Änderungen in Kraft. Auch die Kriterien zur Blutspende werden gelockert. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab dem 1. Februar treten in der Schweiz diverse Änderungen in Kraft.
  • Dazu gehören der sinkende Milchpreis und das Handyverbot an Schulen im Kanton Jura.
  • Zudem ist die alte Autobahnvignette nicht mehr gültig.

Der 1. Februar bringt in der Schweiz mehrere Neuerungen mit sich. Vom sinkenden Milchpreis über gelockerte Blutspende-Regeln bis hin zu Verboten und Fristen ändert sich einiges.

Was ab heute gilt, betrifft Konsumentinnen, Autofahrer, Schülerinnen – und sogar Wildtiere.

Milchpreis sinkt

Der A-Richtpreis für Molkereimilch sinkt im Februar um 4 Rappen auf 78 Rappen pro Kilogramm. Das liegt einerseits daran, dass es zurzeit zu viel Milch auf dem Schweizer Markt gibt. Es wird mehr produziert, als verarbeitet werden kann.

Milchpreis
Der Milchpreis sinkt ab 1. Februar um vier Rappen. (Symbolbild) - keystone

Andererseits sinkt der Preis für Milch weltweit. Das setzt wiederum den Schweizer Milchpreis unter Druck. Detailhändler wollen nach eigenen Angaben die Senkung des Richtpreises an ihre Kundschaft weitergeben und planen Werbeaktionen.

Blutspende-Kriterien werden gelockert

Die Kriterien für Blutspenden in der Schweiz werden ab dem 1. Februar gelockert. Personen mit früherer Bluttransfusion, längerem Aufenthalt in Grossbritannien oder gewissen medizinischen Eingriffen dürfen wieder spenden, wie Blutspende SRK mitteilte.

Neu gilt demnach unabhängig vom Land, wo eine Bluttransfusion stattfand, eine Frist von vier Monaten nach jeder Transfusion.

Blutspende
Die Blutspende-Kriterien werden künftig gelockert. (Symbolbild) - keystone

Personen, die sich in den 80er- und 90er-Jahren länger in Grossbritannien aufhielten, dürfen laut Blutspende SRK künftig wieder Blut spenden. Bei neurochirurgischen Eingriffen gelte eine Wartefrist von einem Jahr, sofern der Eingriff in der Schweiz erfolgte.

Personen, die nach 1993 ein Zahnimplantat in der Schweiz erhalten haben, dürfen zudem wieder Blut spenden.

Die bisherigen Regeln galten laut Blutspende SRK seit über 20 Jahren. Sie entstanden damals aufgrund dem Übertragungsrisiko der Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit durch Blut. Ende des letzten Jahrhunderts bestand in Grossbritannien ein erhöhtes Risiko für eine Infektion.

Fangaktion von Luchsen

Im Jura beginnen die Jagdbehörden mit einer Fangaktion von Luchsen. Nach dem versehentlichen Abschuss dreier Luchse im vergangenen Jahr setzen die Behörden in Graubünden zwei neue Luchse aus.

Luchs
Im Jura wird eine Fangaktion von Luchsen gestartet. (Symbolbild) - keystone

Einer soll nun im Jura gefangen werden und einer im Jahr 2028 in Rumänien oder in der Slowakei. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) bewilligte diese Aussetzung Ende November 2025.

Die Umsiedlung wird begleitet von der Stiftung Kora und dem Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit (Fiwi). Die neuen Luchse sollen im Bündnerland auch die genetische Vielfalt stärken.

Handyverbot an Schulen im Jura

Im Kanton Jura werden private Smartphones und Smartwatches an den Schulen ab dem 1. Februar verboten.

Handyverbot
Schülerinnen und Schüler im Kanton Jura dürfen private Smartphones und Smartwatches künftig nicht mehr während des Unterrichts nutzen. (Symbolbild) - keystone

Einzig von den Schulen bereitgestellte digitale Geräte dürfen weiterhin verwendet werden. Andere Kantone wie Wallis und Aargau kennen bereits ähnliche Regelungen.

Autobahnvignette nicht mehr gültig

Ab 1. Februar ist die Autobahnvignette 2025 nicht mehr gültig und die neue Autobahnvignette 2026 muss gelöst sein.

Vignette
Die alte Autobahnvignette ist nun nicht mehr gültig. - keystone

Sie ist bis 31. Januar 2027 gültig.

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Kommentare

User #2175 (nicht angemeldet)

80% der Blutspenden gehen an Pharmakonzerne damit diese daraus teure Medikamente herstellen können. Gibt einige Reportagen darüber. Sehe seitdem denn Sinn vom Blutspenden nicht mehr.

User #1853 (nicht angemeldet)

Händyverbot in Schulen bitte in der ganzen Schweiz.

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