Eine Diebsbande soll teure Autos gestohlen haben. Nun konnte die Kantonspolizei Freiburg drei Verdächtige dingfest machen.
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Das Logo der Kantonspolizei Freiburg. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz hat eine Bande teure Autos gestohlen.
  • Laut Angaben der Kantonspolizei Freiburg konnte die Diebe dingfest gemacht werden.
  • Drei Verdächtige befindensich in Untersuchungshaft.

Die Freiburger Kantonspolizei hat nach eigenen Angaben eine Bande zerschlagen, die sich auf den Diebstahl von teuren Autos spezialisiert hat. Drei Verdächtige im Alter von 35 bis 38 Jahren befinden sich in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Sie kam den Dieben auf die Spur, als Anfang 2021 in drei Freiburger Gemeinden mehrere hochwertige Autos verschwanden. Die Fahrzeuge waren alle vor den Wohnorten der Geschädigten geparkt und wurden zu nächtlicher Stunde gestohlen.

Die Täter sollen die «Mouse jacking»-Technik angewandt haben, eine Methode des Autodiebstahls ohne mechanisches Aufbrechen. Mit Hilfe von Hackergeräten wird das Signal des Fahrzeugschlüssels, der sich im Haus befindet, an den Signalempfänger im Auto weitergeleitet. Die Täter öffnen die Türe, starten die Fahrzeuge und suchen das Weite.

17 Autodiebstähle gemeldet

Zwischen September 2020 und April 2021 seien schweizweit 17 solcher Autodiebstähle gemeldet worden, schreibt die Freiburger Polizei. Im Zuge der Ermittlungen sei ein Verdächtiger in Deutschland angehalten und an die Schweiz ausgeliefert worden. Die beiden anderen seien in Basel gefasst und dann in den Kanton Freiburg gebracht worden.

Der Gesamtbetrag des Diebesguts wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Nähere Angaben machte die Staatsanwaltschaft am Montag mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.

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