Kanton Freiburg verzeichnet erstmals 500'000 Logiernächte
Die Freiburger Hotels haben im vergangenen Jahr zum ersten Mal mehr als eine halbe Million Logiernächte generiert. Der Freiburger Tourismusverband führt diese Entwicklung auf besser besuchte Sehenswürdigkeiten und neue Aufenthaltsangebote zurück.

Rund 514'000 Logiernächte verzeichnete die Hotellerie im Jahr 2025, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von sechs Prozent entspricht. Damit gehöre Freiburg zu den Schweizer Tourismusregionen mit starkem Wachstum, teilte der Freiburger Tourismusverband (FTV) am Freitag mit.
Mit über zwei Dritteln trugen die Gäste aus der Schweiz demnach am meisten zu den Übernachtungszahlen bei, gefolgt von den Nachbarländern Frankreich und Deutschland. Diese Aufteilung entspreche der Strategie des FTV, wie dieser in seiner Mitteilung schrieb. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer betrug rund 49 Prozent.
Zu Wachstum beigetragen habe auch die sogenannte Parahotellerie, die Ferienwohnungen, Gruppenunterkünfte und Campingplätze umfasst. Die meisten Freiburger Gemeinden verfügen laut dem FTV über mindestens ein Übernachtungsangebot auf der Online-Plattform Airbnb. In diesem Bereich seien die Übernachtungen um über 16 Prozent gestiegen.
Weiter hätten die fünf am besten besuchten Sehenswürdigkeiten – darunter das Papiliorama in Kerzers oder das Schloss Greyerz – alle ihre Attraktivität steigern können, etwa durch verbesserte Zugänglichkeit oder die Weiterentwicklung ihrer Angebote.
Neue Angebote habe es auch in der Freizeitinfrastruktur gegeben, darunter der Mountainbike-Flowtrail in Schwarzsee oder der Rutschenwanderweg in Charmey. Damit hätten die Bergbahnen ihre Transformation zu einem Ganzjahresmodell weiter vorangetrieben und sich stabile Einkünfte gesichert.






