Die Schweizerische Post baut für 137 Millionen Franken ihr Logistikzentrum in Villmergen AG aus. Sie begründet das Bauvorhaben mit dem Online-Handel, der zu steigender Nachfrage von Geschäftskunden nach Logistikdienstleistungen der Post führe.
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Die Post teste ihre Online-Sicherheit: 150 Hacker fanden 22 Sicherheitslücken. (Symbolbild) - keystone

Für sie lagere die Post eine grosse Fülle von Waren, stelle Bestellungen zusammen und übernehme die Verzollung und den Versand, heisst es in einer Mitteilung.

Am Mittwoch nahmen Vertreter der Post zusammen mit dem Gemeindeammann von Villmergen den symbolischen Spatenstich vor. Unter anderem wird die Post ein automatisches Hochregallager mit Platz für 23'000 Paletten und für 125'000 Behälter für Kleinwaren installieren.

Mit den Neubauten vergrössert die Post auf fünf Stockwerken ihre Lagerfläche in Villmergen auf die Fläche von umgerechnet rund acht Fussballfelder. Auch werden hundert zusätzliche Stellen geschaffen. Villmergen wird so zur grössten und modernsten Drehscheibe der Post für Lagerlogistik.

Mit dem neuen Lager entlastet die Post andere Logistikzentren in Dintikon AG, Mägenwil AG und Oftringen AG, welche wegen wachsender Nachfrage an die Kapazitätsgrenzen stossen. Die neuen Anbauten in Villmergen will die Post Anfang 2025 in Betrieb nehmen.

Auf dem Dach des Villmerger Zentrums wird die Post eine Photovoltaikanlage installieren, welche Strom im Umfang von über 1200 Megawattstunden pro Jahr liefert. Damit kann die Post den Energiebedarf des Zentrums zum grössten Teil decken.

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