Dämpfung der Gesundheitskosten sollen zu Prämienreduktion führen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Massnahmen zur Dämpfung der Gesundheitskosten sollen sich unmittelbar auf die Krankenkassenprämien niederschlagen. Der Nationalrat fordert mit einer angenommenen Motion mehr Gerechtigkeit, Verhältnismässigkeit und Transparenz bei den Gesundheitskosten.

    Rechner Gesundheitskosten
    Massnahmen zur Dämpfung der Gesundheitskosten sollen sich unmittelbar auf die Krankenkassenprämien niederschlagen. (Symbolbild) - Depositphotos

    Gemäss Motionstext soll im Krankenversicherungsgesetz verankert werden, dass sich die Einführung von Massnahmen zur Senkung der Gesundheitskosten ab dem Folgejahr «in verhältnismässiger und systematischer Weise» auf die Prämien auswirkt. Zudem soll der Kontroll- und Aufsichtsauftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) im Krankenversicherungsaufsichtsgesetz erweitert werden.

    Motionär Vincent Maitre (Mitte/GE) stört sich daran, dass die Prämien im vergangenen Jahrzehnt stark gestiegen seien, obwohl Kostendämpfungsmassnahmen Einsparungen von über zwei Milliarden Franken ermöglicht hätten. «Unsere Mitbürger zahlen mehr, und vor allem schneller, als das Kostensystem wächst.»

    Der Prämienzahler müsse künftig auf seiner individuellen Rechnung die konkrete Wirkung der Massnahmen feststellen können, forderte Maitre. Seine Motion wurde von Nationalratsmitgliedern aller Fraktionen unterstützt. Diese geht nun an den Ständerat.

    Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider wies in ihrer Stellungnahme zum Vorstoss hin, dass es heikel, schwierig oder gar unmöglich sei, die Auswirkungen von Sparmassnahmen auf das Folgejahr mit Sicherheit zu kennen. Die erhofften Einsparungen hingen von der Umsetzung durch alle Akteure des Gesundheitssystems ab. «Im Kern sage ich Ja zum Vorstoss, aber ich befürchte, dass dies ein Versprechen wäre, das wir nicht halten können.»

    Kommentare

    User #3271 (nicht angemeldet)

    Ich habe Berichte geschaut. Medikamente verursachen hohe Gesundheitsheitskosten .Zum Beispiel:Ich konnte in Vergangenheit ein Medikament für 3 Monate bestellen (120 Tabletten 3 Packungen )Jetzt nicht mehr da es eine Dose mit 100 Tabletten nur gibt und gezwungen werde noch eine Dose bestellen muss, aber da kommt noch der Selbstbehalt, zusätzlich, etz....wer sind die Gewinner und wer leidet noch mehr?

    User #5301 (nicht angemeldet)

    Früher wurden Tabletten abgezählt, wenn 10 Stk verordnet wurden, bekam man 10 Stk. Heutzutage werden ganze Packungen abgegeben, wovon ein Grossteil dann im Abfall landet.

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