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    Cyberangriff auf SBB - Kundendaten nicht betroffen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die SBB wurde am Wochenende zum Ziel eines Cyberangriffs. Bahnbetrieb und Kundendaten seien davon nicht betroffen.

    Reisende und Kunden im allgemeinen waren vom Cyberangriff auf die SBB am Wochenende nicht betroffen. Das versichert die Bahn selbst. (Symbolbild)
    Reisende und Kunden im allgemeinen waren vom Cyberangriff auf die SBB am Wochenende nicht betroffen. Das versichert die Bahn selbst. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Wochenende kam es zu einem Cyberangriff auf die SBB.
    • Wer hinter dem Angriff steckt, ist noch nicht bekannt.
    • Die SBB hat Strafanzeige eingereicht.

    Auf die SBB ist am Wochenende ein Cyberangriff verübt worden. Bahnbetrieb und Kundendaten waren nicht betroffen, wie die Schweizerischen Bundesbahnen versichern.

    SBB-Sprecher Reto Schärli bestätigte gegenüber Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht des Online-Portals Watson vom Mittwochabend. Wer hinter dem Angriff steht, dazu wollte sich Schärli nicht näher äussern. Es liefen noch Abklärungen. Die SBB erstatteten Strafanzeige. Zusammen mit Partnern und den Bundesbehörden werde der Cyberangriff analysiert.

    Cyberkriminelle haben demnach am Wochenende Schadsoftware über E-Mails verbreitet. Dabei sei es den Angreifern gelungen, in einen Teil des Unternehmensnetzwerks der SBB einzudringen.

    Angestellte mussten Passwörter ändern

    Weil der Bahnbetrieb nicht betroffen gewesen war, sei die Sicherheit der Reisenden und SBB-Mitarbeitenden nicht gefährdet gewesen, sagte Schärli. Als Vorsichtsmassnahme seien die digitalen Sicherheitsstufen erhöht worden – zum Schutz der SBB und der eigenen individuellen Daten. Sämtliche Angestellten hätten zum Beispiel ihr persönliches Passwort ändern müssen.

    Sind Sie schon einmal Opfer eines Hacker-Angriffes geworden?

    Einen Hackerangriff auf die SBB-Website hatte es schon im Frühjahr 2016 gegeben, als diese für kurze Zeit kaum mehr erreichbar war. Dem Sicherheitssystem für den Zugverkehr waren die Angreifer aber auch damals nicht nahe gekommen, wie es hiess.

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