Corinne Desarzens gewinnt den Grand Prix Literatur 2026
Die französisch-schweizerische Autorin Corinne Desarzens erhält den Schweizer Grand Prix Literatur 2026.

Die französisch-schweizerische Schriftstellerin Corinne Desarzens gewinnt den Grand Prix Literatur 2026 für ihr Gesamtwerk. Dies ist der wichtigste Literaturpreis der Schweiz, wie das «SRF» berichtet.
Die Auszeichnung ist mit 40'000 Franken dotiert und zeichnet ein Lebenswerk von ausserordentlicher Breite und stilistischer Kraft aus.
Desarzens, 73 Jahre alt und bekannt für Romane, Essays und Reiseberichte, lebt in Onnens im Kanton Waadt. Bisher wurde ein Grossteil ihres Œuvres nicht ins Deutsche übersetzt, was ihre Rezeption im deutschsprachigen Raum limitiert.
Jury lobt Desarzens’ Stil
Die Jury hebt die einzigartige Tiefe von Desarzens' Blick und ihre vergnügliche Neugier hervor. Auch das Funkeln in ihrem Stil wird besonders gelobt, wie das «SRF» verläutert.
Diese Eigenschaften begründen die Entscheidung, ihr den prestigeträchtigen Preis zu verleihen. Neben dem Hauptpreis erhalten weitere Autorinnen und Autoren Auszeichnungen.
Dazu gehören Werkpreise für literarische Leistungen, die ebenfalls durch das Bundesamt für Kultur vergeben werden. Diese Preise werden im Rahmen der Solothurner Literaturtage überreicht, wie das «SRF» berichtet.
Corinne Desarzens: Virtuosität und Auszeichnungen
Corinne Desarzens gilt als eine der bedeutendsten Autorinnen der Schweiz. Französischsprachige Medien betonen ihre Virtuosität, die Singularität ihres Stils und ihre Fähigkeit, Alltagsdetails in narrative Tiefe zu verwandeln, berichtet «swissinfo.ch».
Die Autorin wurde 1952 in Sète geboren. Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen, darunter den Schweizer Literaturpreis und den Grand Prix C.F. Ramuz.

Zusammen mit dem Grand Prix Literatur wird ein Spezialpreis Übersetzung vergeben. Ebenfalls werden mehrere Werkpreise für herausragende literarische Beiträge aus allen Sprachregionen der Schweiz verliehen.








