Stadt Zürich

    Climeworks baut Stellen ab

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    Zürich,

    Das Klima-Start-up Climeworks kündigt Massenentlassungen an. US-Verzögerungen und Technikprobleme setzen den CO₂-Pionier unter Druck.

    Climeworks streicht Stellen
    Climeworks streicht Stellen im grossen Stil. (Archivbild) - keystone

    Das Zürcher Unternehmen für CO2-Filtertechnologie Climeworks streicht mehr als zehn Prozent seiner Stellen. Grund sind wirtschaftliche Unsicherheiten, fehlende Aufträge und Verzögerungen bei internationalen Projekten, wie die «Handelszeitung» berichtet.

    Derzeit läuft ein gesetzlich vorgeschriebenes Konsultationsverfahren. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn ein Unternehmen einen derart grossen Personalabbau plant.

    Gut finanziert, aber mit Anlaufschwierigkeiten

    Das Start-up zählt zu den am besten finanzierten Unternehmen seiner Branche. Derzeit beschäftigt Climeworks rund 500 Mitarbeitende, die meisten davon in Zürich.

    Zuletzt gab es Verzögerungen beim Anlauf der ersten beiden Anlagen.

    USA-Expansion stockt

    Besonders betroffen ist die geplante Expansion in die USA. Der Baustart einer neuen Anlage in Louisiana verzögert sich.

    Climeworks Massenentlassungen
    Über zehn Prozent der Arbeitsplätze bei Climeworks werden gestrichen. (Archivbild) - keystone

    Ansprechpartner in US-Behörden fehlen und die politische Unterstützung unter Präsident Trump schwindet, so «IT Boltwise».

    Climeworks: Technische Herausforderungen und enttäuschte Erwartungen

    Auch die bestehenden Anlagen in Island erreichen nicht die erhoffte Leistung. Die neue «Mammoth»-Anlage extrahierte im ersten Jahr nur 105 Tonnen CO2.

    climeworks massenentlassung
    Climeworks ist eines der bestfinanzierten Start-ups der Branche. (Archivbild) - keystone

    Geplant waren 36'000 Tonnen, wie «IT Boltwise» weiter berichtet. Das Klima-Start-up führt dies auf technische Probleme und unvollständige Maschineninstallationen zurück.

    Finanzielle Mittel sind nicht unendlich

    Jan Wurzbacher ist Co-Gründer und -Geschäftsführer von Climeworks. Er sagt laut «SRF»: «Es ist so, dass unsere finanziellen Mittel nicht unendlich sind.»

    climeworks massenentlassung
    Fehlende Aufträge machen Climeworks zu schaffen. (Archivbild) - keystone

    Daher kommt das Zürcher Unternehmen nicht um Massenentlassungen herum. Das Unternehmen will sich von mehr als 10 Prozent seiner Angestellten trennen.

    Zukunft der CO2-Filtertechnologie von Climeworks bleibt offen

    Trotz starker Finanzierung und internationaler Aufmerksamkeit steht Climeworks unter Druck, die Technologie effizienter und wirtschaftlicher zu machen. Die kommenden Monate entscheiden, ob das Unternehmen seine Rolle als Marktführer behaupten kann.

    Ist dir Klimaschutz wichtig?

    Die Branche für CO2-Abscheidung bleibt ein Hoffnungsträger im Klimaschutz – doch die Herausforderungen sind enorm.

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    Kommentare

    User #5927 (nicht angemeldet)

    In der Umfrage fehlt die Antwort: nicht Klimaschutz sondern Umweltschutz ist mir wichtig!

    User #6451 (nicht angemeldet)

    Dieser Klimaschwachsinn ist ein Betrug ! CO 2 braucht es zum leben. Wer versteht das nicht ? Die Gesellschaft wird immer dümmer und ein paar verdienen kräftig daran ! Mit mehr Steuern bezahlen, kann ja das Klima auch verändert werden. Ablasshandel hat schon im Mittelalter funktioniert 😂😂😂 Menschheit am verblöden. Great Reset ist Notwendig !

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