Der Circus Knie sei «gut in die neue Tournee gestartet», heisst es in einer Mitteilung von Donnerstag. Seit dem 18. Mai hat der Nationalzirkus 120 Shows gespielt, allein 56 in Zürich. Dort mussten sogar Zuschauerinnen und Zuschauer wieder nach Hause geschickt werden.
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Eine Elefantennummer im Circus Knie. - Keystone
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In Zürich habe der Circus Knie mit diesen 56 Shows so viele wie noch nie in seiner hundertjährigen Geschichte aufgeführt, schreibt der Zirkus. Da eine Verlängerung in Zürich nicht möglich gewesen sei, sind dort Zirkusfans sogar leer ausgegangen.

In Frauenfeld und St. Gallen waren die Gastspiele ausverkauft, bevor der Zirkus überhaupt auf dem Platz war, wie es weiter heisst. Nach den zwei Jahren der Pandemie hat der Circus Knie «zahlreiche Gastspielorte zum ersten Mal seit 2019 wieder besucht».

Mit den Erfolgen in der ersten Hälfte der Tour könne der Zirkus nun «wenigsten einen Teil der coronabedingten finanziellen Ausfälle wieder einspielen», lässt sich die administrative Direktorin Doris Knie zitieren.

Der Zirkus war am 18. Mai in die neue Saison gestartet, mit Bastian Baker, den Comedians Ursus & Nadeschkin und dem Manegen-Debüt von Maycol Knie jun. Mit der Vorstellung in Basel verabschiedet sich der Zirkus nun in die Sommerpause. Am 29. Juli will er in Solothurn seine Tournee fortsetzen.

In der Zwischenzeit kehren einige der Artisten und Mitarbeitenden in ihre Heimatländer zurück, andere werden mit Reparaturen und Vorbereitungen für die kommende Saison beschäftigt sein. Und die Pferde, Ponys und Kamele geniessen die Sommerpause auf den Koppeln in Rapperswil.

Die zweite Tourhälfte führt den Circus Knie nach Bern, in die Romandie, ins Mittelland und ins Tessin. Für Dezember bis Anfang Januar ist dann in Luzern die zweite Auflage von Knies Weihnachtswelt geplant. Erstmals können dann auch Privatpersonen «in weihnachtlicher Atmosphäre ein Fondue-Menü vor der Show» geniessen, versprechen die Verantwortlichen.

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